Die Toolbox "Defense" erkunden
Zunächst erstellen Sie ein neues Projekt, fügen die benutzerdefinierte Registerkarte Toolbox "Defense" hinzu, ändern die Anzeigekoordinaten und fügen ein Layer-Paket mit militärischen Symbolen für das Schlachtfeld der Maas-Argonnen-Offensive vom 7. Oktober 1918 hinzu. Wenn das Projekt bereit ist, können Sie mit der Erkundung der Maas-Argonnen-Schlacht beginnen.
Ein neues Projekt erstellen
ArcGIS Pro enthält eine Liste leerer Vorlagen zur Erstellung von 2D-Karten, 3D-Szenen und anderen Projekten. Eine Karten-Projektvorlage umfasst Karten, eine Projektdatenbank, Toolboxes und weitere Elemente.
- Starten Sie ArcGIS Pro. Melden Sie sich mit Ihrem lizenzierten ArcGIS-Organisationskonto an, falls Sie dazu aufgefordert werden.
Hinweis:
Wenn Sie über keinen Zugriff auf ArcGIS Pro oder über kein ArcGIS-Organisationskonto verfügen, informieren Sie sich über die Optionen für den Zugriff auf die Software.
Wenn Sie ArcGIS Pro öffnen, haben Sie die Möglichkeit, ein neues Projekt zu erstellen oder ein vorhandenes Projekt zu öffnen. Wenn Sie bereits ein Projekt erstellt haben, wird eine Liste der zuletzt verwendeten Projekte angezeigt.
- Klicken Sie unter Neues Projekt auf Karte.
- Legen Sie im Fenster Neues Projekt die folgenden Parameter fest:
- Geben Sie für Name den Text Meuse-Argonne ein.
- Verwenden Sie für Speicherort den Standardspeicherort, oder navigieren Sie zu einem Verzeichnis auf Ihrem Computer, in dem das Projekt gespeichert werden soll.
- Klicken Sie auf OK.
Es wird ein neues Projekt erstellt. Als Nächstes erstellen Sie eine Registerkarte zum Hinzufügen der Toolbox "Defense".
Eine Registerkarte für die Toolbox "Defense" erstellen
Die Toolbox "Defense" ist eine Sammlung aus missionsorientierten Erweiterungen zur Vereinfachung von Verteidigungs- und Aufklärungs-Workflows in ArcGIS. Die Sammlung umfasst folgende Werkzeuge:
- Koordinatenkonvertierung: Zeigt simultane Koordinaten (Dezimalgrade, Military Grid Reference System etc.) im gleichen Fenster an.
- Entfernung und Richtung: Erstellt geodätische Linien, Kreise und Ellipsen. Sie können ein Feature auf der Karte auswählen und Reichweitenringe berechnen.
- Sichtbarkeit: Berechnet sichtbare Bereiche von einem bestimmten Punkt aus und bestimmt die Sichtbarkeitslinie vom Beobachter zum Ziel.
- Editor für militärische Symbolisierung: Erstellt militärische Symbole und fügt diese der Karte hinzu.
Sie passen Sie das Menüband in ArcGIS Pro an, sodass es eine Registerkarte für die Toolbox "Defense" enthält.
- Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Projekt.
- Klicken Sie im Listenbereich auf Optionen.
Das Fenster Optionen wird angezeigt.
- Klicken Sie im Fenster Optionen unter Anwendung auf die Registerkarte Menüband anpassen.
- Klicken Sie auf Neue Registerkarte, und wählen Sie Neue Registerkarte aus.
Unter den bestehenden Hauptregisterkarten und über der ersten kontextbezogenen Registerkartengruppe werden eine neue Registerkarte und eine Gruppe hinzugefügt.
- Klicken Sie auf Neue Registerkarte (benutzerdefiniert), um diese auszuwählen. Klicken Sie auf Umbenennen.
Das Fenster Umbenennen wird angezeigt.
- Geben Sie im Fenster Umbenennen für Anzeigename den Namen Defense Toolbox ein, und klicken Sie auf OK. Klicken Sie auf OK.
- Klicken Sie auf Neue Gruppe (benutzerdefiniert), um diese auszuwählen. Benennen Sie die Gruppe um in Defense Tools.
Als Nächstes fügen Sie der Gruppe Befehle hinzu.
- Vergewissern Sie sich, dass Defense Tools (benutzerdefiniert) ausgewählt ist. Wählen Sie unter Befehle auswählen aus die Option Alle Befehle aus, und suchen Sie nach Koordinatenkonvertierung.
- Wählen Sie in den Suchergebnissen Koordinatenkonvertierung aus. Klicken Sie auf Hinzufügen.
Das Werkzeug Koordinatenkonvertierung wurde der Gruppe Defense Tools (benutzerdefiniert) hinzugefügt.
- Gehen Sie auf dieselbe Weise vor, um der Gruppe die Befehle Entfernung und Richtung, Sichtbarkeitsanalyse und Editor für militärische Symbolisierung hinzuzufügen.
- Klicken Sie auf OK.
Die Registerkarte Toolbox "Defense" wird auf dem Menüband standardmäßig rechts neben den anderen Hauptregisterkarten angezeigt. Einige dieser Werkzeuge verwenden Sie später in diesem Lernprogramm.
Tipp:
Wenn Sie nach Abschluss dieses Lernprogramms die Registerkarte Toolbox "Defense" entfernen möchten, kehren Sie im Fenster Optionen zur Registerkarte Menüband anpassen zurück. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Toolbox "Defense" (benutzerdefiniert), und wählen Sie Entfernen aus.
Koordinatensystem ändern
Wenn eine runde 3D-Erde auf eine 2D-Karte projiziert wird, entstehen Verzerrungen bei Form, Fläche, Entfernung oder Richtung. Bei unterschiedlichen Projektionen werden einige Eigenschaften beibehalten, während andere verzerrt werden. Es ist die Aufgabe des Spatial Analyst, das am besten geeignete Koordinatensystem zu identifizieren. Das aktuelle Koordinatensystem Ihrer Karte ist wahrscheinlich WGS 1984 Web Mercator Auxiliary Sphere – entsprechend dem Grundkarten-Layer. Sie ändern es in eine lokale Projektion (UTM Zone 31N), um lokale Entfernungen und Richtungen beizubehalten. Beide Eigenschaften sind von entscheidender Wichtigkeit, um Soldaten und Ausrüstung effizient auf dem Schlachtfeld zu bewegen.
- Doppelklicken Sie im Bereich Inhalt auf Karte.
Das Fenster Karteneigenschaften: Karte wird angezeigt.
- Klicken Sie im Fenster Karteneigenschaften: Karte auf die Registerkarte Koordinatensysteme.
- Geben Sie in das Suchfeld WGS 1984 UTM Zone 31N ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
- Erweitern Sie unter Verfügbare XY-Koordinatensysteme die Option Projiziertes Koordinatensystem. Blenden Sie die Unterordner ein, bis Sie WGS 1984 UTM Zone 31N sehen. Klicken Sie auf das Koordinatensystem, um es auszuwählen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein.
Die Anzeigeeinheiten der Karte sind derzeit auf Dezimalgrad eingestellt. Dadurch wird die Formatierung der Koordinatenwerte festgelegt, die der Mauszeigerposition auf der Karte entsprechen und unten in der Kartenansicht angezeigt werden. Dezimalgrade sind im militärischen Bereich jedoch wenig gebräuchlich. Das von der NATO (North Atlantic Treaty Organization) verwendete geographische Standardbezugssystem ist das Military Grid Reference System (MGRS). Das nach dem Zweiten Weltkrieg vom US-Militär eingeführte MGRS konsolidierte und vereinfachte eine Vielzahl von miteinander in Konflikt stehenden Bezugssystemen, die während des Krieges verwendet wurden. MGRS deckt die ganze Welt ab und kann präzise Standorte bis auf einen Quadratmeter genau kommunizieren.
- Ändern Sie die Anzeigeeinheiten in MGRS.
- Klicken Sie auf OK.
Auf der Karte wird nun die neue Projektion angezeigt. In der verkleinerten Ansicht können Sie die verzerrte Form der Weltkugel sehen, doch wenn Sie die Ansicht auf das Schlachtfeld vergrößern, sind die Verzerrungen zu vernachlässigen. Die unter der Kartenansicht angezeigten Koordinatenwerte sind jetzt in MGRS formatiert.
Hinweis:
Falls Sie die Karte nicht sehen, klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf World Topographic Map, und wählen Sie Auf Layer zoomen aus.
- Klicken Sie auf der Symbolleiste für den Schnellzugriff auf die Schaltfläche Projekt speichern.
Schlachtfeld suchen
Als Nächstes suchen Sie das Schlachtfeld der Maas-Argonnen-Offensive, und geben die Position mithilfe des Werkzeugs Koordinatenkonvertierung mit einer MGRS-Koordinate an.
- Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Karte. Klicken Sie in der Gruppe Abfrage auf die Schaltfläche Suchen.
Daraufhin wird der Bereich Suchen geöffnet.
- Geben Sie im Bereich Suchen den Suchbegriff Chatel-Chehery, Ardennes in das Suchfeld ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
Mehrere Punkte werden der Karte hinzugefügt. Chatel-Chehery liegt im Zentrum des Maas-Argonnen-Schlachtfeldes.
- Klicken Sie im Menüband auf die Registerkarte Toolbox "Defense". Klicken Sie in der Gruppe Defense Tools auf das Werkzeug Koordinatenkonvertierung.
Das Werkzeug Koordinatenkonvertierung konvertiert Koordinaten zwischen mehreren gängigen Formaten wie Dezimalgrad und MGRS, wenn Sie auf einen Punkt in der Karte klicken oder Koordinaten in einen Eingabeparameter eingeben. Für die Konvertierung konfigurieren Sie das Werkzeug für die Ausgabe in MGRS.
- Klicken Sie im Bereich Koordinatenkonvertierung für Ausgabeformate auf die Schaltfläche Hinzufügen.
- Klicken Sie im Fenster Neue Ausgabekoordinate hinzufügen unter Kategorie auf MGRS.
Konfigurieren Sie die erweiterten Einstellungen der MGRS-Koordinaten in ein besser lesbares Format.
- Blenden Sie die Option Erweitert ein, und geben Sie ein Leerzeichen nach dem X und eines vor dem Y ein.
- Klicken Sie auf OK.
Im Bereich Koordinatenkonvertierung ist MGRS als Ausgabekoordinatentyp festgelegt.
- Klicken Sie im Bereich Koordinatenkonvertierung für Eine Koordinate eingeben auf die Schaltfläche Eigenschaften bearbeiten.
- Wählen Sie im Fenster Eigenschaften bearbeiten auf der Registerkarte Koordinate anzeigen die Option MGRS aus.
- Klicken Sie auf OK.
Als Nächstes fügen Sie einige Punkte hinzu.
- Stellen Sie für Eine Koordinate eingeben sicher, dass die Schaltfläche Werkzeug "Kartenpunkt" ausgewählt ist.
Verwenden Sie dieses Werkzeug zur Konvertierung der Koordinaten von Chatel-Chéhéry zu MGRS.
- Klicken Sie in der Nähe der Beschriftung Chatel-Chéhéry auf die Karte.
Der konvertierte MGRS-Koordinatenwert wird zum Feld Koordinatenliste hinzugefügt.
Auf diese Weise können Sie eine Liste wichtiger Koordinaten zusammenstellen und diese in räumliche Daten oder Tabellendaten exportieren.
- Schließen Sie die Bereiche Koordinatenkonvertierung und Suchen.
- Speichern Sie das Projekt.
Sie haben eine benutzerdefinierte Registerkarte für die Toolbox "Defense" erstellt, das Koordinatensystem nach militärischen Standards geändert und mithilfe des Werkzeugs Koordinatenkonvertierung die MGRS-Position der Schlacht ermittelt. Als Nächstes erstellen Sie Karten-Features zur Darstellung der deutschen und amerikanischen Einheiten, die an der Schlacht beteiligt waren.
Militärische Symbole zeichnen
Zuvor haben Sie die Einstellungen Ihrer Karte nach militärischen Standards geändert und sich mit einigen der militärischen Werkzeuge vertraut gemacht. Als Nächstes stellen Sie das Schlachtfeld der Maas-Argonnen-Offensive vom 7. Oktober 1918 mit dem Editor für militärische Symbolisierung nach, indem Sie Symbole für US-amerikanische und deutsche Infanterieregimenter, die in der Schlacht gekämpft haben, auf einer Karte erstellen.
Der militärische Entscheidungsprozess
Zunächst lesen Sie die Erläuterung des Military Decision Making Process (MDMP), damit Sie Ihre Rolle als Planungsstabsoffizier besser verstehen können.
Die US-Armee hat mit dem MDMP einen siebenstufigen, synchronisierten Planungsprozess entwickelt, mit dem die Befehle eines Kommandanten in militärische Aktionen umgesetzt werden. Der Kommandant formuliert die Absichtserklärung schriftlich, woraufhin die Stabsoffiziere die Operation organisieren, analysieren und simulieren. Der gesamte Workflow in diesem Modul gehört zur Missionsanalyse, dem zweiten Schritt im MDMP.

Die Missionsanalyse (Mission Analysis) bildet den wichtigsten Schritt. Die in diesem Schritt erstellten Analysen und Berichte führen zur schriftlichen Formulierung eines Befehls zur Angriffsvorbereitung, dem sogenannten Vorbefehl. Der Vorbefehl wandelt die Absichten des Kommandanten aus dem Erhalt des Auftrags (Receipt of the Mission) in die konkreten Details um, die der Stab für den dritten Schritt, die Ausarbeitung der Vorgehensweise (Course of Action Development) benötigt. Der zeitliche Ablauf für den Abschluss des Entscheidungsfindungsprozesses hängt davon ab, wann der Auftrag erhalten wurde und wie bald er ausgeführt werden muss. Das Expeditionskorps der Vereinigten Staaten unterteilte die Maas-Argonnen-Offensive in drei Phasen:
- 26. September bis 3. Oktober: In der ersten Phase stieß das Korps auf heftigen Widerstand.
- 4. Oktober bis 28. Oktober: Bei der in diesem Lernprogramm behandelten zweite Phase gelang es dem Expeditionskorps, die Argonnen zu sichern und die deutschen Linien zu durchbrechen.
- 28. Oktober bis 11. November: In der letzten Phase wurde am meisten Boden erobert. Sie endete damit, dass die Deutschen um einen Waffenstillstand ersuchten.
Die 82. US-Infanteriedivision (die in diesem Lernprogramm behandelte Division) blieb zunächst in Reserve, bis sie am 7. Oktober 1918 um 21:30 Uhr den Befehl zum Angriff erhielt, weniger als acht Stunden, bevor die letzte Phase der Offensive um 5:00 Uhr begann. Die Aufgaben, die Sie in diesem Modul durchführen, wären vermutlich innerhalb dieser acht Stunden erfolgt.
Militärische Features zur Karte hinzufügen
Um Symbole für Regimenter hinzuzufügen, laden Sie zunächst Daten herunter, die Layer zur Geographie des Schlachtfeldes enthalten. Als Nächstes fügen Sie dem Projekt die Daten hinzu.
- Laden Sie den komprimierten Ordner MeuseArgonneData herunter. Entpacken Sie den Ordner in Ihren ArcGIS Pro-Ordner für das Meuse-Argonne-Projekt.
Hinweis:
Sie haben den Speicherort des Projektordners beim Erstellen des Projekts festgelegt. Wenn Sie den Standardspeicherort verwendet haben, ist dieser Pfad wahrscheinlich der Unterordner Projekte des Ordners ArcGIS.
- Kehren Sie zu Ihrem Projekt Meuse-Argonne in ArcGIS Pro zurück.
- Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Karte. Klicken Sie in der Gruppe Layer auf die Schaltfläche Daten hinzufügen.
- Klicken Sie im Fenster Daten hinzufügen unter Projekt auf Ordner. Doppelklicken Sie auf den Ordner Meuse-Argonne.
Die Daten, die Sie aus dem heruntergeladenen Ordner extrahiert haben, befinden sich hier.
- Klicken Sie auf Railroad.lpkx und danach auf OK.
Hinweis:
Falls der Layer nicht angezeigt wird, klicken Sie im Fenster Daten hinzufügen auf die Schaltfläche Aktualisieren.
Der Layer Railroad wird dem Bereich Inhalt hinzugefügt. Diese Gleise sind Teil des deutschen Eisenbahnnetzes. Die Einnahme dieses Netzes war eines der primären Ziele.
- Fügen Sie auf dieselbe Weise den Layer BattlePlan.lpkx hinzu.
Der Layer BattlePlan zeigt die Position alliierter und deutscher Einheiten sowie deren Schützengräben, Angriffsziele und Grenzmarker für die Einheiten an.
Im Bereich Inhalt ist der Layer als Military Overlay 2525B Change 2 aufgeführt. Dies ist der Standardname für die militärische Symbolisierung. Um Verwechslungen zu vermeiden, benennen Sie den Layer um.
- Doppelklicken Sie im Bereich Inhalt auf Military Overlay 2525B Change 2. Geben Sie im Bereich Layer-Eigenschaften unter Name den Namen Battle Plan ein, und klicken Sie auf OK.
- Blenden Sie den Layer Battle Plan ein.
Der Layer besteht aus mehreren Sublayern mit Features, die für die Planung von Kampfeinsätzen hilfreich sind. Für dieses Lernprogramm sind besonders die Gruppen-Layer Land und Control Measures wichtig.
Sie erstellen ein Lesezeichen für die gesamte Ausdehnung der Daten, um später schnell dahin zurückkehren zu können.
- Zoomen Sie bei Bedarf, damit alle Features des Gruppen-Layers Battle Plan auf der Karte sichtbar sind.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Karte in der Gruppe Navigieren auf Lesezeichen.
- Klicken Sie auf Neues Lesezeichen.
- Geben Sie im Fenster Lesezeichen erstellen als Name Meuse-Argonne battlefield ein. Klicken Sie auf OK.
Als Nächstes machen Sie sich mit einigen der Sublayer im Layer Battle Plan vertraut.
- Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt unter dem Layer Battle Plan den Sublayer Land, und aktivieren Sie ihn wieder, durch Deaktivieren und Aktivieren des Kontrollkästchens.
Auf der Karte werden die Features, die mit diesem Sublayer verbunden sind, aktiviert und deaktiviert. In diesem Sublayer stehen die blauen Rechtecke für die alliierten Einheiten und die roten Rauten für die deutschen Einheiten.
- Deaktivieren Sie unter Battle Plan den Gruppen-Layer Control Measures, und aktivieren Sie ihn wieder.
In diesem Layer stehen die roten Linien für deutsche Schützengräben und die schwarzen Linien für Schützengräben der Alliierten. Die zwei Quadrate namens OBJ CORNAY und OBJ HILL 233 sind die Ziele der Alliierten.
- Blenden Sie im Bereich Inhalt den Layer Battle Plan aus.
Ein US-Infanteriesymbol hinzufügen
Das Militär der Vereinigten Staaten verwendet standardisierte Kartensymbole für Operationen und Planung. Im Editor für militärische Symbolisierung können Sie Symbole für militärische Einheiten und andere wichtige Features erstellen, die einem Farbcode für eigene, feindliche oder neutrale Einheiten folgen. Der Editor umfasst die ältere militärische Standard-Symbolisierung MIL-STD2525D und die neuere MIL-STD2525B.
- Klicken Sie im Menüband auf die Registerkarte Toolbox "Defense". Klicken Sie in der Gruppe Defense Tools auf Editor für militärische Symbolisierung.
Der Bereich Editor für militärische Symbolisierung wird angezeigt. Dieser Bereich ist standardmäßig deaktiviert.
- Klicken Sie im Bereich Editor für militärische Symbolisierung auf die Schaltfläche Aktivieren.
Das Fenster Militär-Overlay hinzufügen wird angezeigt. Sie fügen ein Symbol für die eigene Infanterie hinzu.
- Konfigurieren Sie im Fenster Militär-Overlay hinzufügen die folgenden Parameter:
- Wählen Sie für Militärische Symbolisierung Standard den Eintrag MIL-STD-2525B w/ Change 2 aus.
- Aktivieren Sie für Hinzuzufügende Layer das Kontrollkästchen Alles auswählen.
- Klicken Sie auf OK.
- Geben Sie im Bereich Editor für militärische Symbolisierung auf der Registerkarte Suchen das Wort infantry ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
Es werden verschiedene Arten von Symbolen für Infanterieeinheiten ausgegeben. Erweitern Sie ggf. den Bereich Editor für militärische Symbolisierung, um die vollständigen Namen anzuzeigen.
- Wählen Sie in der Ergebnisliste die zweite Option, Movement and Maneuver: Infantry, aus.
Im Bereich Inhalt wurde über dem Layer Battle Plan ein zweiter Layer vom Typ Militär-Overlay hinzugefügt. In diesem Layer befinden sich die neuen Einheiten, die Sie der Karte hinzufügen.
- Benennen Sie den Layer Militär-Overlay in Attacking units um.
- Klicken Sie im Bereich Editor für militärische Symbolisierung auf die Registerkarte Symbol.
Bearbeiten Sie die Symbolattribute, um einen geeigneten Infanterie-Marker zu erstellen. Identität/Zugehörigkeit ist bisher auf Eigene Kräfte festgelegt. Blau ist die Farbe für eigene bzw. alliierte Truppen, Rot die Farbe feindlicher Einheiten.
Sie fügen das Echelon der Einheit hinzu, ein militärischer Begriff, der sich auf die Größe einer Einheit bezieht.
- Wählen Sie für Echelon/Mobilität die Option Regiment aus.
Das Symbol wird mit drei vertikalen Balken aktualisiert, um die Einstellung für das Echelon zu zeigen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Beschriftung. Ändern Sie die folgenden Parameter:
- Geben Sie für Unique Designation den Wert 327 ein.
- Geben Sie für Higher Formation den Wert 82 ein.
- Wählen Sie für Country Code die Option United States aus.
Sie haben ein Symbol für das 327. US-Infanterieregiment der 82. Infanteriedivision der Vereinigten Staaten erstellt. Fügen Sie nun Ihr Symbol auf der Karte in der Nähe von Exermont/Ardennen hinzu, einem Dorf nahe dem Ort, an dem das Regiment stationiert war.
- Klicken Sie in der Gruppe Abfrage auf der Registerkarte Karte des Menübands auf die Schaltfläche Suchen. Suchen Sie im Bereich Suchen nach Exermont Ardennes, und navigieren Sie dorthin.
- Kehren Sie zum Bereich Editor für militärische Symbolisierung zurück.
Tipp:
Sie können zu einem Bereich zurückkehren, indem Sie auf dessen Registerkarte unten im aktuell aktiven Bereich klicken.
- Klicken Sie im Editor für militärische Symbolisierung auf Zur Karte hinzufügen.
- Klicken Sie bei Exermont auf die Karte, um Ihr militärisches Symbol hinzuzufügen.
Das Symbol befindet sich zwischen zwei schwarzen Linien, die als Grenzmarker für andere Regimente dienen. Sie versehen diese Position mit einem Lesezeichen, um später dahin zu navigieren.
- Klicken Sie auf dem Menüband in der Gruppe Navigieren auf Lesezeichen, und wählen Sie Neues Lesezeichen aus. Erstellen Sie ein Lesezeichen mit dem Namen U.S. 327 Infantry Regiment.
Hinweis:
Schlachtfelder können sehr unübersichtlich werden, wenn mehrere Einheiten an einem Ort konzentriert sind, wie es bei der Maas-Argonnen-Schlacht 1918 der Fall war. Bei der Angabe der Schlachtordnung (Referenzen für die Größe, Art, Stärke und Ausstattung von Einheiten) ist es am besten, wenn Sie Bezirk, Bezeichnung und Art der Einheit sowie das Echelon statt einer einzelnen Zahl hinzufügen. Auf diese Weise können Sie die gewünschte Einheit schnell von ähnlich klingenden Einheiten unterscheiden.
Weitere amerikanische Einheiten hinzufügen
Als Nächstes erstellen Sie das Symbol für das 328. US-Infanterieregiment in der Nähe von Apremont. Das letzte Symbol wurde durch Suchen der geographischen Position hinzugefügt. Symbole können jedoch auch anhand der Koordinatenposition hinzugefügt werden. Für das nächste Symbol sind alle Daten identisch, Sie ändern also nur die Beschriftung und fügen es anhand der MGRS-Koordinate hinzu.
- Geben Sie im Editor für militärische Symbolisierung auf der Registerkarte Beschriftung unter Eindeutige Bezeichnung die Zahl 328 ein.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Koordinaten eingeben. Geben Sie unter Koordinaten die Koordinate 31UFQ4532760127 ein.
- Klicken Sie auf Markieren/Schwenken auf Koordinate.
Die Karte wird auf die Koordinate zentriert. An der genauen Position der Koordinate wird ein roter Kreis hinzugefügt.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Zur Karte hinzufügen. Klicken Sie auf der Karte auf den roten Kreis, der die Koordinate darstellt.
Auf der Karte wird nördlich der Eisenbahnlinie in der Nähe von Apremont ein neues Regiment-Symbol hinzugefügt.
- Zoomen Sie auf das neue Symbol, und erstellen Sie ein Lesezeichen mit dem Namen U.S. 328 Infantry Regiment.
Als Nächstes fügen Sie die letzte amerikanische Einheit hinzu – das 321. US-Artillerieregiment, das zur 164. US-Artilleriebrigade gehört. Die meisten Informationen sind identisch, doch Sie müssen Identität/Zugehörigkeit in ein Artillerie-Symbol ändern und weitere Informationen zur Reichweite der Geschütze eingeben.
- Klicken Sie im Bereich Editor für militärische Symbolisierung auf die Registerkarte Suchen. Suchen Sie nach artillery, und wählen Sie Fires: Field Artillery aus.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Symbol, und legen Sie die folgenden Parameter fest:
- Wählen Sie für Identität/Zugehörigkeit die Option Eigene Kräfte aus.
- Wählen Sie für Echelon/Mobilität die Option Regiment aus.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Beschriftung, und legen Sie die folgenden Parameter fest:
- Geben Sie für Eindeutige Bezeichnung den Wert 321 ein.
- Geben Sie für Zusätzliche Informationen den Wert (75mm) ein.
- Geben Sie für Übergeordneter Verband den Wert 164 ein.
- Wählen Sie für Ländercode die Option United States aus.
Unter "Zusätzliche Informationen" wird das von dem Regiment verwendete Geschützkaliber angegeben.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Koordinaten eingeben. Geben Sie unter Koordinaten die Koordinate 31UFQ4690157748 ein, und klicken Sie auf Markieren/Schwenken auf Koordinate.
- Klicken Sie auf Zur Karte hinzufügen, und fügen Sie an der Position der Koordinate ein Symbol hinzu.
- Zoomen Sie bei Bedarf auf das neue Symbol. Erstellen Sie ein Lesezeichen mit dem Namen U.S. 321 Artillery Regiment.
- Speichern Sie das Projekt.
Deutsche Infanterie-Symbole hinzufügen
Am 7. Oktober 1918 traf die 82. US-Infanteriedivision auf die 2. Landwehr-Division des kaiserlichen deutschen Heeres. Sie fügen drei feindliche deutsche Infanterieregimenter hinzu (dargestellt durch rote Rauten) und beginnen mit dem Regiment in der Nähe von Fléville.
- Suchen Sie im Editor für militärische Symbolisierung auf der Registerkarte Suchen nach infantry.
- Wählen Sie aus den Ergebnissen das vierte Element Movement and Maneuver: Infantry.
- Vergewissern Sie sich, dass auf der Registerkarte Symbol unter Identität/Zugehörigkeit der Eintrag Feind ausgewählt wurde. Legen Sie Echelon/Mobilität auf Regiment fest.
- Legen Sie auf der Registerkarte Beschriftung die folgenden Parameter fest:
- Geben Sie für Eindeutige Bezeichnung den Wert 125 ein.
- Geben Sie für Übergeordneter Verband den Wert 2 ein.
- Wählen Sie als Ländercode den Eintrag Germany aus.
- Suchen Sie im Bereich Suchen nach Fléville, und navigieren Sie dorthin.
- Klicken Sie im Editor für militärische Symbolisierung auf Zur Karte hinzufügen. Klicken Sie auf der Karte westlich der Eisenbahnlinie in die Nähe von Fléville, um das Symbol hinzuzufügen.
- Erstellen Sie für diese Position ein Lesezeichen mit dem Namen German 125 Landwehr Regiment.
Die nächste Einheit ist das 120. Landwehr-Regiment, das ebenfalls zur 2. Landwehr-Division gehört.
- Ändern Sie im Bereich Editor für militärische Symbolisierung auf der Registerkarte Beschriftung die Option Eindeutige Bezeichnung in 120.
- Navigieren Sie auf der Registerkarte Koordinaten eingeben zu der Koordinate 31UFQ4300959663.
- Fügen Sie den Regiment-Marker an der Koordinate hinzu.
- Erstellen Sie für diese Position ein Lesezeichen mit dem Namen German 120 Landwehr Regiment.
Das letzte Regiment, ist 122 Landwehr.
- Ändern Sie im Bereich Editor für militärische Symbolisierung auf der Registerkarte Beschriftung die Option Unique Designation in 122.
- Kopieren Sie die Koordinaten 31UFQ4265458429, und fügen Sie sie auf der Registerkarte Koordinaten eingeben unter Koordinaten ein. Klicken Sie auf Markieren/Schwenken auf Koordinate.
- Fügen Sie das Symbol an der Position der Koordinate hinzu.
- Erstellen Sie für diese Position ein Lesezeichen mit dem Namen German 122 Landwehr Regiment.
Die letzte hinzugefügte Einheit ist standardmäßig ausgewählt. Als Nächstes löschen Sie die ausgewählten Features.
- Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Karte. Klicken Sie in der Gruppe Auswahl auf Aufheben.
- Navigieren Sie zum Lesezeichen Meuse-Argonne battlefield.
- Speichern Sie Ihr Projekt.
Overlays und Kartendaten verwalten
Sie haben dem Schlachtfeld sechs militärische Symbole für deutsche und amerikanische Infanterieregimenter hinzugefügt. Bei diesen militärischen Symbolen handelt es sich um Punkt-Features, die in der jeweiligen Feature-Class in einer Geodatabase gespeichert sind. Dementsprechend besitzt jedes der Symbole entsprechende Positions- und Attributeigenschaften, die nach Bedarf aktualisiert und bearbeitet werden können. Als Nächstes verwalten Sie Ihre Daten und machen sich mit den Attributinformationen vertraut.
- Klicken Sie unten im Editor für militärische Symbolisierung auf die Registerkarte des Bereichs Katalog. Blenden Sie im Bereich Katalog den Container Datenbanken ein.
Hinweis:
Wenn der Bereich Katalog nicht angezeigt wird, geben Sie unter Befehlssuche den Text Catalog Pane ein, und wählen Sie Bereich "Katalog" aus.
- Blenden Sie Meuse-Argonne.gdb ein.
Hinweis:
Ist die Datenbank leer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Meuse-Argonne.gdb, und wählen Sie Aktualisieren aus.
Die Geodatabase Meuse-Argonne wurde als Teil Ihres Projekts erstellt. Das Feature-Dataset militaryoverlay2525b2 wurde beim Festlegen des militärischen Symbolisierungsstandards generiert.
- Erweitern Sie das Feature-Dataset militaryoverlay2525bc2.
Die Sammlung aus Feature-Classes enthält die verschiedenen Punkt-, Linien- und Polygon-Features, die Sie mithilfe des Editors für militärische Symbolisierung erstellen und verwalten. Dazu gehören Installations, LandEquipment, Activities und ControlMeasures. In der Feature-Class Units werden die Punkt-Features für Ihre Infanterieregimenter gespeichert.
Sie erkunden die Layer im Bereich Inhalt, die von den Feature-Classes in der Geodatabase abgeleitet wurden.
- Blenden Sie ggf. im Bereich Inhalt die Symbolisierung für den Gruppen-Layer Attacking units ein.
Dieser Gruppen-Layer enthält mehrere Untergruppen-Layer zum Organisieren wichtiger Features für Einheiten, Ausrüstung, Anlagen und Einsätze sowie für Stabilitätsoperationen, Notfallmanagement und Wetterfunktionen. Alle für die Maas-Argonnen-Offensive wichtigen Sublayer und Features befinden sich in den Gruppen-Layern Land und Control Measures.
- Blenden Sie ggf. die Untergruppe Land ein.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Units, und wählen Sie Attributtabelle aus.
Die Einheitentabelle enthält entsprechend der Anzahl der Regimenter, die Sie mithilfe des Editors für militärische Symbolisierung hinzugefügt haben, sechs Datensätze. Im Feld Zugehörigkeit ist angegeben, ob es sich um verbündete oder feindliche Einheiten (Eigene Kräfte bzw. Feind) handelt. Diese Attributwerte entsprechen direkt den Symboleigenschaften, die Sie beim Erstellen der neuen Symbole für Regimenter in der Maas-Argonnen-Offensive festgelegt haben.
Sie wählen die drei deutschen Infanterieregimenter der 2. Landwehr-Division aus und aktualisieren die entsprechenden Attribute für Higher Formation.
- Drücken Sie in der Tabelle die STRG-Taste, und klicken Sie auf die Kontrollkästchen links neben den drei Hostile-Features.
Die drei deutschen Regimenter, die Sie hinzugefügt haben, sind sowohl in der Tabelle als auch auf der Karte ausgewählt.
- Scrollen Sie in der Tabelle nach rechts, bis das Feld Higher Formation zu sehen ist.
Der aktuelle Wert für Higher Formation ist 2. In diesem Fall möchten Sie den Namen der übergeordneten Formation der drei deutschen Infanterieregimenter hinzufügen, die der 82. US-Infanteriedivision gegenüberstanden. Im Gegensatz zu den alliierten Einheiten gab der Name der deutschen Einheiten Aufschluss über die Eigenschaften und Fähigkeiten der Einheiten. Im Ersten Weltkrieg bestand die Einheiten der deutschen Landwehr aus älteren Soldaten, die schon aktiv und in der Armeereserve gedient hatten. Landwehr-Einheiten dienten zur rückwärtigen Verteidigung, aber mit abnehmender Truppenstärke im Kriegsverlauf kamen Landwehr-Einheiten auch an der Front zum Einsatz. Vom alliierten Geheimdienst wurden Landwehr-Einheiten als unterlegen eingestuft.
- Doppelklicken Sie auf die ausgewählten Datensätze, und ändern Sie den Wert in 2 Landwehr.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Attributtabelle auf Löschen, um die Auswahl aufzuheben.
- Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Bearbeiten. Klicken Sie in der Gruppe Änderungen verwalten auf Speichern.
- Klicken Sie im Fenster Änderungen speichern auf Ja.
- Schließen Sie die Attributtabelle.
- Klicken Sie ggf. auf der Registerkarte Karte in der Gruppe Navigieren auf Erkunden.
- Zoomen Sie auf der Karte auf eines der bearbeiteten deutschen Regimenter.
Die Beschriftungen wurden anhand der neuen Attributwerte aktualisiert.
Grafische Kontrollen zeichnen
Am Morgen des 7. Oktober 1918 begannen zwei Regimenter der 82. US-Infanterie-Division mit dem Angriff. Sie veranschaulichen die Angriffe, indem Sie eine Vorstoßachse aus Pfeilen zur grafischen Kontrolle erstellen, um das Geschehen auf dem Schlachtfeld zu organisieren und zu koordinieren. Eine Vorstoßachse zeigt den allgemeinen Bereich, in dem sich ein Großteil der Streitmacht der vorrückenden Einheit auf ein Ziel zu bewegt. Ihre Pfeile sollen das Vorrücken des 327. US-Infanterieregiments auf "OBJ CORNAY" und das Vorrücken des 328. US-Infanterieregiments auf "OBJ HILL 223" zeigen.
Zunächst erstellen Sie die Vorstoßachse für das 327. US-Infanterieregiment.
- Navigieren Sie zum Lesezeichen U.S. 327 Infantry Regiment. Verkleinern Sie bei Bedarf die Ansicht, damit Sie sowohl das Regiment als auch das Rechteck mit der Beschriftung OBJ CORNAY sehen.
- Geben Sie im Bereich Editor für militärische Symbolisierung auf der Registerkarte Suchen den Begriff advance in das Suchfeld ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
- Wählen Sie in der Ergebnisliste den Eintrag Maneuver Areas: Axis of Advance: Main Attack aus.
Die Vorstoßachse wird zunächst gelb angezeigt, doch die Farbe ändert sich, sobald Sie das Symbol erstellen.
- Wählen Sie auf der Registerkarte Symbol für Identität/Zugehörigkeit die Option Eigene Kräfte aus. Wählen Sie für Echelon/Mobilität die Option Regiment aus.
- Geben Sie auf der Registerkarte Beschriftung für Eindeutige Bezeichnung den Text CHARLIE ein. Wählen Sie für Ländercode die Option United States aus.
- Klicken Sie auf Zur Karte hinzufügen.
Der Mauszeiger wird zu einem Fadenkreuz.
- Klicken Sie auf die Mitte des 327. US-Infanterieregiments, und doppelklicken Sie dann in die Mitte des Rahmens um OBJ CORNAY.
Ein Pfeil, der die Vorstoßachse darstellt, wird auf der Karte angezeigt.
- Navigieren Sie zum Lesezeichen U.S. 328 Infantry Regiment, und verkleinern Sie die Ansicht, bis Sie auch das Rechteck mit der Beschriftung "OBJ HILL 223" sehen.
- Ersetzen Sie auf der Registerkarte Beschriftung den Text für Eindeutige Bezeichnung durch CHAPLIN.
- Klicken Sie auf Zur Karte hinzufügen, und erstellen Sie eine Achse, um das Vorrücken des 328. US-Infanterieregiments auf "OBJ HILL 223" darzustellen.
- Schließen Sie die Bereiche Editor für militärische Symbolisierung und Suchen. Heben Sie die Auswahl auf.
- Speichern Sie das Projekt.
Sie haben ein Layer-Paket mit einem militärischen Overlay heruntergeladen, das Frontlinie, Schützengräben und andere strategische Anlagen zeigt. Mithilfe des Editors für militärische Symbolisierung haben Sie dann sechs militärische Symbole erstellt und den Vorstoß der 82. US-Infanteriedivision in der Maas-Argonnen-Offensive kartografisch dargestellt. Als Nächstes analysieren Sie die Schlacht genauer.
Entfernung und Richtung bestimmen
Zuvor haben Sie militärische Symbole erstellt, die zur Vorbereitung des Schlachtfeldes benötigt werden. Als Nächstes verwenden Sie das Werkzeug Entfernung und Richtung, um zu veranschaulichen, wie Panzer und Artillerie das 328. US-Infanterieregiment während des Angriffs auf "OBJ HILL 223" unterstützen könnten. Zuerst erstellen Sie Reichweitenringe, die zeigen, ob das 344. US-Panzerbataillon mit der angreifenden Infanterie Schritt halten kann. Dann bestimmen Sie anhand dieser Ringe, ob die 75-mm-Geschütze des 321. US-Artillerieregiments das Ziel treffen könnten.
Erstellen von Kreisen durch die Angabe von Geschwindigkeit und Zeit
Panzer wurden zuerst von der britischen Armee in der Schlacht an der Somme 1916 eingesetzt, um den Stillstand im Grabenkrieg zu beenden. Die Panzer im 1. Weltkrieg waren im Vergleich mit heutigen Modellen langsam und schwerfällig. Während der Maas-Argonnen-Offensive waren die Amerikaner mit französischen Renault FT-17-Panzern ausgerüstet, deren Höchstgeschwindigkeit unter optimalen Bedingungen 7 Kilometer pro Stunde betrug.
Auf Ihrer Karte befindet sich das 344. US-Panzerbataillon in der Nähe der Stadt Apremont. Sie ermitteln, wie lange es dauern würde, bis die FT-17-Panzer des Bataillons Hügel 223 erreichen. Sie möchten herausfinden, ob die Panzer rechtzeitig ankommen können, um der Infanterie dabei zu helfen, Stacheldraht, Gräben und Maschinengewehre zu überwinden. Um die Fahrzeit zu bestimmen, zeichnen Sie mit dem Werkzeug Entfernung und Richtung Linien, Ellipsen und Reichweitenringe, mit denen die Entfernung zwischen geographischen Positionen berechnet wird. Die Genauigkeit des Werkzeugs wird durch den Vorgang des Fangens verbessert, da damit sichergestellt wird, dass Features lagegleich sind.
- Klicken Sie ggf. unter der Karte neben dem Kartenmaßstab auf die Schaltfläche Fangen, um diese Funktion zu aktivieren.
Die Schaltfläche wird blau, um zu zeigen, dass sie aktiv ist. Sie legen auch einen Parameter speziell zum Fangen an Punkt-Features, wie z. B. den militärischen Symbolen, fest.
- Zeigen Sie auf die Schaltfläche Fangen. Vergewissern Sie sich im Fenster Fangen, dass Punkt wird am nächstgelegenen Punkt- oder LAS-Punkt-Feature gefangen aktiviert ist.
- Navigieren Sie auf der Karte zum 344. US-Panzerbatallion (das blaue Rechteck mit einem Oval darin).
Hinweis:
Wenn Sie mit dem Mauszeiger nicht navigieren können, klicken Sie auf die Registerkarte Karte. Klicken Sie in der Gruppe Navigieren auf die Schaltfläche Erkunden.
- Klicken Sie im Menüband auf die Registerkarte Toolbox "Defense". Klicken Sie auf das Werkzeug Entfernung und Richtung.
- Klicken Sie im Bereich Entfernung und Richtung auf die Registerkarte Kreis.
- Klicken Sie für Mittelpunkt auf die Schaltfläche Eigenschaften bearbeiten.
- Wählen Sie im Fenster Eigenschaften bearbeiten für Koordinate anzeigen die Option MGRS aus. Klicken Sie auf OK.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Werkzeug "Kartenpunkt".
- Klicken Sie auf das 344. US-Panzerbataillon.
Mit einem Fang-Agenten wird sichergestellt, dass Ihr Klick mit der genauen Position der Panzereinheit lagegleich ist.
Beim Militär werden für Entfernungsmessungen Kilometer statt Meilen verwendet, daher ändern Sie den Parameter Radius / Durchmesser für den militärischen Einsatz.
- Wählen Sie im Bereich Entfernung und Richtung unter Radius / Durchmesser die Option Kilometer aus.
Mit der Funktion Entfernungsberechnungkönnen Sie Ringe zeichnen, die auf der potenziellen Geschwindigkeit eines Objekts basieren. Sie möchten wissen, ob die FT-17-Panzer mit der Infanterie Schritt halten und Hügel 223 innerhalb von zwei Stunden erreichen können.
- Erweitern Sie Entfernungsberechnung.
- Geben Sie für Zeit den Wert 2 ein, und wählen Sie Stunden aus.
FT-17-Panzer haben eine Höchstgeschwindigkeit von 7 Kilometern pro Stunde (km/h). Aufgrund von Regen und Schlamm sowie Hindernissen auf dem Schlachtfeld wie Kratern durch Artilleriebeschuss und Stacheldraht schätzen Sie jedoch, dass sich die Panzer mit 2 km/h vorwärts bewegen können.
- Geben Sie für Verhältnis den Wert 2 ein, und wählen Sie Kilometer/Stunde aus.
Die Karte wird angepasst und zeigt einen Kreis. Mit dem Kreis wird angegeben, dass das 344. US-Panzerbataillon den Fuß von Hügel 223 gemeinsam mit der Infanterie erreichen kann. Die Heeresleitung kann die Reichweite der Panzer vergrößern, indem das 344. US-Panzerregiment möglichst nah an die Schützengräben verlegt wird, wenn der Angriff beginnt.
- Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Karte. Klicken Sie in der Gruppe Navigieren auf die Schaltfläche Erkunden.
- Löschen Sie im Bereich Entfernung und Richtung den Text im Feld Mittelpunkt.
- Erstellen Sie ein Lesezeichen mit dem Namen October 7, 1918.
Reichweitenringe interaktiv erstellen
Sie verwenden wieder das Werkzeug Entfernung und Richtung. Diesmal stellen Sie damit allerdings die Reichweite des 321. US-Artillerieregiments von der aktuellen Position in der Nähe von Montblainville auf der Karte dar. Die 75-mm-Geschütze der Einheit werden zur Unterstützung des Angriffs auf Hügel 223 benötigt.
Sie möchten wissen, ob die effektive Reichweite der Schrapnellmunition (6,5 Kilometer) und der hoch explosiven Munition (7,4 Kilometer) bis "OBJ HILL 223" und zu den Bahngleisen reicht, die der Gegner für den Angriff auf Hügel 223 nutzt. Mit Schrapnellmunition wird der Feind persönlich neutralisiert, mit hoch explosiver Munition werden Hindernisse und Befestigungsanlagen wie Stacheldraht und Maschinengewehrnester zerstört.
- Navigieren Sie zum Lesezeichen U.S. 321 Artillery Regiment.
- Verkleinern Sie ggf. die Ansicht, bis auch OBJ HILL 223 zu sehen ist.
- Klicken Sie im Bereich Entfernung und Richtung auf die Registerkarte Ringe.
- Wählen Sie bei Bedarf unter Ringtyp die Einstellung Interaktiv aus.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Werkzeug "Kartenpunkt", und klicken Sie auf das 321. US-Artillerieregiment.
- Ändern Sie im Bereich Entfernung und Richtung die Entfernungseinheit in Kilometer.
- Zeigen Sie auf der Karte auf die Mitte von OBJ HILL 223.
Mit dem Zeiger bewegt sich auch ein grauer Durchmesserring auf der Karte, und die Entfernung wird im Feld Radius im Bereich Entfernung und Richtung angegeben.
- Verschieben Sie den Zeiger, so dass der Kreis das Zielfeld OBJ HILL 223 vollständig abdeckt. Klicken Sie auf die Karte.
Die Farbe des Kreises ändert sich. Der Radius beträgt etwa 7,5 Kilometer. Die Reichweite der 75-mm-Geschütze reicht also für Schrapnellmunition (6,5 Kilometer) und hoch explosive Munition (7,4 Kilometer) nicht ganz aus.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Karte auf die Schaltfläche Erkunden.
- Verkleinern Sie ggf. die Ansicht, damit der gesamte rote Kreis angezeigt wird.
Die Einheit muss sich von der aktuellen Position näher an die Schützengräben bewegen, damit die Geschütze den Infanterieangriff auf Hügel 223 unterstützen können.
- Klicken Sie am unteren Rand der Registerkarte Ringe auf Ringe löschen.
- Navigieren Sie zum Lesezeichen October 7, 1918.
Eine Einheit verlegen
Als Nächstes verlegen Sie das 321. US-Artillerieregiment, damit es das 328. Infanterieregiment besser unterstützen kann.
- Klicken Sie auf dem Menüband auf Bearbeiten. Klicken Sie in der Gruppe Werkzeuge auf das Werkzeug Verschieben.
- Klicken Sie ggf. im Bereich Features ändern auf Auswahl ändern.
- Klicken Sie auf das 321. US-Artillerieregiment.
Die Einheit wird hervorgehoben, und ein gelber Punkt wird auf dem Punkt-Feature dargestellt.
Hinweis:
Befindet sich der rote Kreis für die Entfernung noch auf Ihrer Karte, müssen Sie diesen löschen, bevor Sie das 321. US-Artillerieregiment auswählen. Löschen Sie den Kreis, indem Sie ihn auswählen und auf der Registerkarte Bearbeiten in der Gruppe Features auf Löschen klicken.
- Ziehen Sie die Einheit auf die Anhöhe nordöstlich des 328. US-Infanterieregiments.
- Klicken Sie am unteren Rand der Karte auf die Schaltfläche Fertigstellen.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Bearbeiten in der Gruppe Änderungen verwalten auf Speichern. Klicken Sie im Fenster Änderungen speichern auf Ja.
- Klicken Sie in der Gruppe Auswahl auf die Schaltfläche Löschen.
- Überprüfen Sie optional mit dem Werkzeug Entfernung und Richtung, ob OBJ HILL 223 in der Reichweite des verlegten 321. US-Artillerieregiments liegt.
- Schließen Sie die Bereiche Features ändern und Entfernung und Richtung.
- Speichern Sie das Projekt.
Sie haben mit dem Werkzeug Entfernung und Richtung die Entfernungen geschätzt, die Panzer zurücklegen können, und ermittelt, ob die Ziele der Artillerieeinheit in ihrer Reichweite lagen. Auch wenn Hügel 223 in der Reichweite der Geschütze des 321. US-Artillerieregiments liegt, benötigt die Einheit Soldaten, die das Ziel während des Angriffs beobachten und die Schützen informieren, während sich die Infanterie auf ihr Ziel zubewegt. Durch die Kommunikation können diese spezialisierten Soldaten, die auch als vorgeschobene Beobachter bezeichnet werden, das Geschützfeuer ausrichten, sodass die Artillerieschützen das vorgesehene Ziel mit möglichst geringem Munitionsverbrauch treffen können. Um ihren Auftrag zu erledigen, müssen sich vorgeschobene Beobachter auf einer Anhöhe mit möglichst wenigen Hindernissen zwischen den Zielen und sich selbst befinden.
Als Nächstes stellen Sie mit dem Werkzeug Sichtbarkeit sicher, dass diese vorgeschobenen Beobachter eine ungehinderte Sicht auf das Angriffsziel Hügel 223 haben.
Ein Sichtfeld berechnen
Zuvor haben Sie die Entfernung bestimmt, in der sich alliierte Einheiten befinden müssen, um die Infanterie zu unterstützen. Als Nächstes berechnen Sie das Sichtfeld, um zu ermitteln, was die vorgeschobenen Beobachter der Armee vor der Schlacht sehen konnten. Ein Sichtfeld berechnet die Sichtbarkeit eines Bereichs von einer oder mehreren Beobachterpositionen. Die Ergebnisse zeigen, welche Bereiche von Beobachtern eingesehen werden können (oder nicht). Zuerst definieren Sie den Bereich, in dem sich der vorgeschobene Beobachter befinden soll. Dann erstellen Sie mit den Werkzeugen für lineare Sichtbarkeitslinien (Linear Line Of Sight, LLOS) und radiale Sichtbarkeitslinien (Radial Line Of Sight, RLOS) Ansichten unterschiedlicher Sichtbarkeitslinien. LLOS veranschaulicht, ob ein Beobachter eine eingeschränkte oder ungehinderte Sicht auf einen bestimmten Punkt wie eine Brücke oder einen Checkpoint hat. RLOS veranschaulicht alles, was ein Beobachter sehen und nicht sehen kann.
Die in dieser Karte verwendeten Höhendaten wurden mit freundlicher Genehmigung von National Aeronautics and Space Administration (NASA) zur Verfügung gestellt. Je nach Quelle gibt es bei Höhendaten beträchtliche Unterschiede. Ihre Ergebnisse können also anders sein, wenn Sie andere Höhendaten nutzen.
Höhendaten hinzufügen
Sie müssen für die vorgeschobenen Beobachter die höchste Position im Einsatzgebiet der 82. US-Infanteriedivision finden. Fügen Sie zuerst den Höhendaten-Layer hinzu.
- Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Karte. Klicken Sie in der Gruppe Layer auf die Schaltfläche Daten hinzufügen.
- Navigieren Sie zu dem Ordner Meuse-Argonne. Klicken Sie auf Elevation.tif und dann auf OK. (Möglicherweise müssen Sie das Fenster aktualisieren, damit die Höhendaten angezeigt werden.)
Der Höhen-Layer wird der Karte über der Grundkarte Weltweite topografische Karte hinzugefügt.
Das Gelände kann die Strategie bestimmen. Wenn Sie also die Erhebungen auf einem Schlachtfeld kennen, können Sie die Bewegungen und das Verhalten feindlicher und verbündeter Einheiten besser nachvollziehen. In diesem Fall erklärt die Anhöhe, warum die deutschen Landwehr-Regimenter der 2. Division ihre Positionen bezogen haben. Durch den hohen Aussichtspunkt hatten die Maschinengewehrschützen und die vorgeschobenen Beobachter ein beherrschende Sicht auf die amerikanischen Schützengräben darunter.
Die unterschiedlichen Grauschattierungen geben die Merkmale des Terrains wieder, indem größere Höhen heller als niedrigere Höhen dargestellt werden. Sie ändern das Farbschema, damit die Höhen leichter visuell interpretiert werden können.
- Scrollen Sie im Bereich Inhalt nach unten, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol Elevation.tif. Klicken Sie in der Symbolauswahl auf den Dropdown-Pfeil, um weitere Farbschemas anzuzeigen.
- Aktivieren Sie unten in der Liste der Farbschemas das Kontrollkästchen Namen anzeigen.
- Klicken Sie erneut auf den Dropdown-Pfeil, um zusätzliche Farbschemas anzuzeigen, und wählen Sie Höhe #1 aus.
Das Farbschema Höhe #1 wird angewendet, und Höhen werden in Grün (für Flachland) und Gelb- und Brauntönen (für Erhebungen) dargestellt.
Mit diesem Bild lässt sich besser erklären, warum es in der 82. US-Infanteriedivision beim Angriff zu so vielen Opfern kam. Die Amerikaner mussten sich über freies Gelände, deutlich sichtbar für die Deutschen bewegen und den Angriff bergauf ausführen. Die Deutschen hatten ihre Stellungen so bezogen, dass die Amerikaner wenige Geländevorteile hatten.
- Ziehen Sie im Bereich Inhalt den Layer Elevation.tif unter den Layer World Hillshade.
Auch wenn der Höhen-Layer von der Grundkarte maskiert wird, dient er als Höhenquelle für räumliche Werkzeuge.
Die höchste Erhebung für Beobachter suchen
Als Nächstes bestimmen Sie die höchste Position in einem Gebiet. An dieser Position könnten Sie die Beobachter platzieren, damit sie OBJ HILL 223 deutlich sehen können. Sie verwenden das Werkzeug Höchste Punkte, eines der räumlichen Werkzeuge, die Sie im ersten Modul heruntergeladen haben. Idealerweise sollten die vorgeschobenen Beobachter ihre Position möglichst weit vorn beziehen.
- Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt den Layer Elevation.tif.
- Geben Sie im Feld Befehlssuche den Text Höchsten oder tiefsten Punkt suchen ein, und klicken Sie auf Höchsten oder tiefsten Punkt suchen (Defense Tools).
Das Werkzeug Höchsten oder niedrigsten Punkt suchen wird im Bereich Geoverarbeitung angezeigt.
- Nehmen Sie im Werkzeug Höchsten oder tiefsten Punkt suchen die folgenden Einstellungen vor:
- Wählen Sie für Eingabeoberfläche die Option Elevation.tif aus.
- Geben Sie für Ausgabe-Feature-Class den Namen HighestPoint82INFDIV ein.
- Wählen Sie für Höchster oder tiefster Punkt die Option Höchste Punkte aus.
- Klicken Sie für Eingabefläche auf die Schaltfläche "Bearbeiten", um einen neuen Layer Highest Points Input Area zu erstellen, und wählen Sie Polygone aus.
Sie zeichnen ein Polygon für die vorgeschobenen Beobachter. In diesem Polygon sucht das Werkzeug die höchste Erhebung.
- Klicken Sie für die obere linke Ecke des Polygons auf den amerikanischen Schützengraben, wo er die Grenzmarkierung des XXX-Korps schneidet.
- Folgen Sie dem amerikanischen Schützengraben nach Süden bis zur Führungsmaßnahmen-Linie XX, und klicken Sie auf die Karte.
- Folgen Sie der Führungsmaßnahmen-Linie XX nach rechts bis zu ihrem Ende, und klicken Sie auf die Karte.
- Zeichnen Sie weiter Richtung Norden bis zur Führungsmaßnahmen-Linie XXX, und doppelklicken Sie auf die Karte, um das Polygon abzuschließen.
- Klicken Sie im Bereich Geoverarbeitung auf Ausführen.
Das Werkzeug wird ausgeführt. Eine Reihe goldener Symbole markiert die höchste Erhebung im von Ihnen definierten Bereich, dem Einsatzgebiet der 82. US-Infanteriedivision. Es ist mit 231 (Meter) beschriftet. Diese Höhe stellt eine einzelne höchste Position innerhalb der Fläche dar, die Sie für einen vorgeschobenen Beobachter definiert haben.
- Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt den Layer Find Highest Or Lowest Points Input Area (Polygons).
Der Layer Highest Point ist ein temporärer Layer. Um diese Daten in einem Geoverarbeitungswerkzeug zu verwenden, transformieren Sie sie in eine permanente Feature-Class.
- Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf HighestPoint82INFDIV, zeigen Sie auf Daten, und wählen Sie Features exportieren aus.
- Geben Sie im Fenster Features exportieren für Ausgabe-Feature-Class den Namen ForwardObservers ein.
- Klicken Sie auf OK.
Die neue Point-Feature-Class ForwardObservers wird dem Bereich Inhalt hinzugefügt. Als Nächstes ändern Sie das Symbol, das für einen vorgeschobenen Beobachter steht.
- Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf ForwardObservers, und wählen Sie Symbolisierung aus.
- Klicken Sie im Bereich Symbolisierung auf das Punktsymbol.
- Geben Sie in das Suchfeld auf der Registerkarte Galerie den Begriff observer friend ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
- Klicken Sie in der Liste der Ergebnisse auf Fires: Field Artillery Observer.
Die Feature-Symbolisierung wird aktualisiert.
- Schließen Sie den Bereich Symbolisierung.
- Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt den Layer HighestPoint82INFDIV.
Die höchste Erhebung im Ziel suchen
Da Sie jetzt die Position für die vorgeschobenen Beobachter kennen, ermitteln Sie, ob von dort OBJ HILL 223 zu sehen ist. Als Nächstes ermitteln Sie im Zielfeld die höchste Position und befolgen dafür ähnliche Schritte wie für die vorgeschobenen Beobachter.
- Öffnen Sie gegebenenfalls erneut das Werkzeug Höchsten oder tiefsten Punkt suchen.
- Klicken Sie unter Eingabefläche auf die Schaltfläche "Bearbeiten", und wählen Sie Polygone aus.
Wie zuvor definieren Sie eine Fläche. Dieses Mal verwenden Sie allerdings ein Rechteck, das der Größe des Zielfeldes entspricht.
- Klicken Sie auf das Symbol für das Rechteck.
- Zeichnen Sie ein Rechteck, das den Grenzen von OBJ HILL 223 entspricht. Doppelklicken Sie auf den letzten Punkt, um die Skizze fertig zu stellen.
Das Rechteck ist fertig, und der neue Layer Find Highest Or Lowest Points Input Area (Polygons) 2 wird dem Bereich Inhalt hinzugefügt. Sie suchen nach dem höchsten Punkt im Zielfeld für Hügel 223.
- Geben Sie im Bereich Geoverarbeitung den Namen HighestPointOBJHILL223 für Ausgabe-Feature-Class ein.
- Klicken Sie auf Ausführen.
Der neue Layer HighestPointOBJHILL223 wird dem Bereich Inhalt sowie der Karte hinzugefügt. Es gibt mehrere geclusterte Punkte, deren Wert für die höchste Erhebung 254 Meter beträgt. Wie zuvor konvertieren Sie die Punkte in eine permanente Feature-Class.
Hinweis:
Abhängig von den genauen Abmessungen des von Ihnen gezeichneten Rechtecks kann die Anzahl der Punkte von den Beispielbildern abweichen.
- Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf den Layer HighestPointOBJHILL223, zeigen Sie auf Daten, und wählen Sie Features exportieren aus.
- Geben Sie im Fenster Features exportieren für Ausgabe-Feature-Class den Namen HighestPoint_Hill223 ein.
- Klicken Sie auf OK. Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt die Layer HighestPointOBJHILL223 und Find Highest Or Lowest Points Input Area (Polygons) 2.
Lineare Sichtbarkeitslinien erstellen
Mit linearen Sichtbarkeitslinien wird veranschaulicht, ob ein Beobachter einen bestimmten Punkt am Boden sehen kann. Sie ermitteln, ob Ihre vorgeschobenen Beobachter eine ungehinderte Sicht auf OBJ HILL 223 haben.
- Klicken Sie im Menüband auf die Registerkarte Toolbox "Defense". Klicken Sie auf Sichtbarkeitsanalyse.
Der Bereich Sichtbarkeitsanalyse wird angezeigt.
- Klicken Sie ggf. auf die Registerkarte Lineare Sichtbarkeitslinie.
Das Werkzeug identifiziert automatisch den Layer Elevation.tif als Höhenquelle und legt ihn fest.
- Klicken Sie unter Beobachterpunkte auf das Dropdown-Menü, und wählen Sie die Option Manuell eingeben aus.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften bearbeiten. Wählen Sie im Fenster Eigenschaften bearbeiten für Koordinate anzeigen die Option MGRS aus, und klicken Sie auf OK.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Werkzeug "Beobachter-Kartenpunkt".
- Klicken Sie auf eines der Punktsymbole für ForwardObservers.
Auf dem Symbol wird ein blauer Punkt dargestellt.
- Wählen Sie im Werkzeug Sichtbarkeitsanalyse unter Zielpunkte die Option Manuell eingeben aus. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ziel-Kartenpunkt.
- Klicken Sie auf der Karte auf einen der höchsten Punkte auf Hügel 223.
- Geben Sie im Bereich Sichtbarkeitsanalyse für Lineare Ausgabe-Sichtbarkeitslinie den Text ForwardObserver ein.
Für den Parameter Höhe über Oberfläche wird angenommen, dass die Blickhöhe der Beobachter zwei Meter über der gemessenen Oberfläche liegt. Dies entspricht etwa der Größe eines normalen Soldaten. Bei Bedarf können Sie die Höhe der Beobachter und des Zieles anpassen.
- Erweitern Sie die Beobachteroptionen. Geben Sie für Höhe über Oberfläche und für Ziel den Wert 2 ein.
- Klicken Sie auf OK.
Die Ausführung des Werkzeugs dauert einen Moment. Anschließend werden mehrere unterstützende Layer zum Bereich Inhalt hinzugefügt.
- Blenden Sie im Bereich Inhalt den Gruppen-Layer ForwardObserver ein. Deaktivieren und aktivieren Sie den Layer ForwardObserver_LLOS_Output, um zu sehen, welche Linien-Features vom Werkzeug zur Karte hinzugefügt wurden.
Der Layer ForwardObserver_LLOS_Output zeigt die Sichtbarkeitslinie zwischen dem Beobachter und dem von Ihnen angegebenen Ziel an. Die resultierenden Liniensegmente sind grün dargestellt, um die Positionen entlang der Linie zu kennzeichnen, die für einen Beobachter sichtbar sind, und rot, um die Positionen zu kennzeichnen, die nicht sichtbar sind.
Die Sicht Ihrer vorgeschobenen Beobachter auf OBJ HILL 223 ist teilweise eingeschränkt.
- Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt den Layer ForwardObserver_LLOS_Targets, um das Punkt-Feature zu sehen, das vom Werkzeug zur Karte hinzugefügt wurde.
Die Zielposition ist grün dargestellt, also für den Beobachter sichtbar.
Eine radiale Sichtbarkeitslinie erstellen
Die vorgeschobenen Beobachter werden das Ziel wahrscheinlich nicht nur aus einer Richtung beobachten. Beobachter suchen normalerweise einen 180-Grad-Radius oder mehr ab, der Bereich erstreckt sich von der unmittelbaren Umgebung bis zum Ziel. Es könnte hilfreich sein, alle sichtbaren und nicht sichtbaren Positionen im Sichtfeld der vorgeschobenen Beobachter zu ermitteln, wenn sie sich in einer Höhe von 10 Metern über der Oberfläche befinden. Für solche Fälle ist das Werkzeug Radiale Sichtbarkeitslinie (Radial Line Of Sight, RLOS) nützlich, da es die Sichtbarkeit eines Bereichs von einer oder mehreren Beobachterpositionen berechnet. Die Ergebnisse zeigen, welche Bereiche für einen oder mehrere Beobachter sichtbar sind.
- Klicken Sie im Bereich Sichtbarkeitsanalyse auf die Registerkarte Radiale Sichtbarkeitslinie.
- Klicken Sie unter Beobachterpunkte auf die Schaltfläche Werkzeug "Kartenpunkt". Klicken Sie auf der Karte auf dasselbe Punktsymbol ForwardObservers, das Sie zuvor als Beobachter verwendet haben.
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Nicht sichtbare Daten in Ausgabe symbolisieren.
- Erweitern Sie die Beobachteroptionen.
- Ändern Sie für Beobachter den Höhenwert von 2 in 10.
- Ändern Sie die Werte für Entfernung in 0 bis 5000.
- Klicken Sie auf OK.
Anschließend fügt das Werkzeug "RLOS" dem Bereich Inhalt einen neuen Gruppen-Layer hinzu. Dieser Layer stellt dar, welche Positionen für den in 10 Metern über der Oberfläche platzierten Beobachter sichtbar bzw. nicht sichtbar sind.
- Vergrößern Sie auf der Karte den Bereich vor den vorgeschobenen Beobachtern.
Das Sichtfeld zeigt, dass das 327. und das 328. Infanterieregiment durch große blinde Flecken vorstoßen würden, die durch hellrote Flächen dargestellt sind. Es zeigt außerdem, dass die 2. Landwehr-Division die Wirkung ihrer Verteidigungsstellungen maximiert hat, indem sie tiefliegende Bereiche unterhalb der Sichtbarkeitslinie der Beobachter gefunden hat. Wenn dies vorab bekannt ist, kann die 82. Infanteriedivision die Sichtbarkeit während der Angriffe verbessern, indem Feldluftschiffer als Beobachter eingesetzt werden (eine Methode, die im 1. Weltkrieg zum Einsatz kam). Tatsächlich hätte diese Strategie während der Maas-Argonnen-Offensive allerdings nur beschränkten Erfolg gehabt, da die Schlacht überwiegend bei Regen und Nebel stattfand.
Mit diesem Wissen könnte die Division auch Maßnahmen ergreifen, um die Kommunikation zwischen den Artillerieschützen und der vorrückenden Infanterie zu verbessern. Im 1. Weltkrieg wurden dazu häufig Soldaten als Boten oder Brieftauben eingesetzt.
- Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt den Gruppen-Layer RLOS, und blenden Sie ihn aus.
- Speichern Sie das Projekt.
Eine Schlacht in eine 3D-Szene konvertieren
Als Nächstes konvertieren Sie Ihre 2D-Karte in eine 3D-Szene, um die Visualisierung der Regimentsstandorte und der feindlichen Befestigungen sowie das Sichtfeld der vorgeschobenen Beobachter zu untersuchen.
- Schließen Sie die Bereiche Sichtbarkeitsanalyse und Geoverarbeitung. Erweitern Sie im Bereich Katalog die Option Karten.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Karte, zeigen Sie auf Konvertieren, und wählen Sie In lokale Szene aus.
Eine 3D-Szene wird mit den Layern in Ihrer 2D-Karte erstellt.
- Suchen Sie in der Szene nach der weißen Sichtbarkeitslinie zwischen Hügel 223 und den vorgeschobenen Beobachtern.
Hinweis:
Wenn die -Grundkarte dunkel aussieht, liegt dies an den Beleuchtungseinstellungen in der Szene. Um dies zu ändern, doppelklicken Sie im Bereich Inhalt auf Map_3D. Klicken Sie auf die Registerkarte Beleuchtung. Wählen Sie unter Beleuchtung definiert von die Option Mittag an Kameraposition aus, und klicken Sie auf OK.
- Klicken Sie mit dem Mausrad, um die Szene zur Oberseite der Karte zu drehen. Zoomen Sie auf die Sichtbarkeitslinie.
Hinweis:
Hilfe bei der Navigation innerhalb einer Szene erhalten Sie im Abschnitt Navigation in 3D.
Das weiße Rohr veranschaulicht die direkte Sichtbarkeitslinie zwischen den vorgeschobenen Beobachtern und dem höchsten Punkt auf Hügel 223. Mit dieser Seitenansicht ist besser erkennbar, wie durch das wellige Terrain des Maas-Argonnen-Schlachtfeldes blinde Flecken (dargestellt in Rot) für die vorgeschobenen Beobachter entstehen, zu deren Aufgaben die Ausrichtung der Artilleriegeschütze beim Vorrücken der Infanterie gehört. Das Vorrücken im Schutz von Sperrfeuer wurde in späteren Jahren des 1. Weltkrieges zu einer gängigen Taktik.
Die grün-rote Sichtbarkeitslinie scheint teilweise unter der Erdoberfläche zu verlaufen. Als Nächstes erhöhen Sie ihre Sichtbarkeit, indem Sie die Höhenoberfläche an den Layer Elevation.tif anpassen, mit dem Sie die Sichtbarkeitslinie erstellt hatten.
- Ziehen Sie im Bereich Inhalt das Element Elevation.tif in die Layer-Kategorie Ground, direkt über WorldElevation3D/Terrain3D. Aktivieren Sie den Layer Elevation.tif.
Hinweis:
Mit der Layer-Kategorie Elevation Surfaces im Bereich Inhalt wird definiert, wie das 3D-Terrain dargestellt wird. In dieser Szene wird die Bodenfläche auf Basis des Layers Elevation.tif geformt. Die Bodenfläche der Gebiete außerhalb der Ausdehnung dieses DEMs wird entsprechend der Standardoberfläche "World Elevation" erstellt.
Aus einigen Blickwinkeln ist die Linie trotzdem nicht leicht zu erkennen. Im Bereich Inhalt werden Symbole in der Kategorie 2D-Layer auf der Höhenoberfläche drapiert dargestellt. Symbole in der Kategorie 3D-Layer werden in vorgegebener Höhe, üblicherweise in der Luft schwebend, dargestellt. Sie können diese Höhenwerte im Fenster Layer-Eigenschaften anpassen.
- Doppelklicken Sie im Bereich Inhalt auf ForwardObserver_LLOS_Output, um das Fenster Layer-Eigenschaften zu öffnen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Höhe. Geben Sie für Kartografischer Versatz den Wert 10 ein.
Mit dieser Eigenschaft wird die grün-rote Sichtbarkeitslinie um 10 Meter angehoben, sodass sie besser zu erkennen ist.
- Klicken Sie auf OK.
- Drehen und neigen Sie die Szene, bis Ihr eigener Blickwinkel in etwa mit dem der vorgeschobenen Beobachter übereinstimmt.
Je mehr Sie sich der Position des Beobachters annähern, desto weniger rote Bereiche sind für Sie sichtbar, da sie von diesem Blickwinkel aus verborgen sind. Durch Ändern der Grundkarte erhalten Sie eine bessere Perspektive auf das Terrain.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Karte in der Gruppe Layer auf Grundkarte, und wählen Sie Bilddaten aus.
Es sieht so aus, als ob sich sowohl der Beobachter als auch das Ziel auf bewaldeten Hügeln befinden, zwischen denen sich überwiegend Ackerflächen erstrecken.
- Navigieren Sie durch die Szene, um das Gebiet zu erkunden.
Wenn Sie die Grundkarte ändern, erhalten Sie zusätzliche Informationen über das Terrain. In diesem Fall wären die freien Ackerflächen ebene Routen für die vorrückenden Panzer. Wasserläufe und Bäume könnten zur Tarnung der vorrückenden Infanterie genutzt werden. Die dichten Wälder bei OBJ CORNAY und OBJ HILL 223 wären allerdings eine sehr gute Tarnung für die verschanzten deutschen Maschinengewehrschützen. Sie betrachten hier aktuelle Bilddaten, nicht die vom Krieg verwüstete Landschaft, wie sie in diesem Gebiet während der Maas-Argonnen-Offensive aussah. Sie erhalten aber auf diese Weise eine Vorstellung davon, wie mithilfe eines Bilddaten-Layers der erforderliche Kontext bereitgestellt werden kann, um das Terrain und dessen Auswirkungen auf Kampfhandlungen zu analysieren. Während des 1. Weltkriegs wurden sehr häufig Luftaufnahmen zu Aufklärungszwecken genutzt.
- Speichern Sie das Projekt.
In diesem Lernprogramm haben Sie Toolbox "Defense" auf die Maas-Argonnen-Offensive angewendet. Diese Schlacht gilt bis heute als die blutigste Schlacht der amerikanischen Geschichte. Zuerst haben Sie ein neues Projekt in eine einsatzbereite Karte konvertiert. Dann haben Sie mit dem Editor für militärische Symbolisierung die amerikanischen und deutschen Regimenter erstellt, die am Morgen des 7. Oktober 1918 gekämpft haben. Mit dem Werkzeug Entfernung und Richtung haben Sie wichtige Informationen über die Reichweite der 75-mm-Artillerie und der FT-17-Panzer ermittelt, die den Angriff des 328. US-Infanterieregiments unterstützen. Mit den Sichtbarkeitswerkzeugen konnten Sie Anpassungen vornehmen, um das Sichtfeld der vorgeschobenen Beobachter zu vergrößern, die als Augen der Artillerie fungieren.
Die in diesem Lernprogramm vorgestellten Werkzeuge könnten von einer Vielzahl ziviler Berufsgruppen eingesetzt werden, beispielsweise von Feuerwehrleuten, Kartografen, Polizisten und im Nachrichtenwesen. Notfallhelfer könnten mit diesen Werkzeugen Sichtfelder erstellen, um effizient nach vermissten Wanderer zu suchen.
Weitere Lernprogramme finden Sie in der Lernprogrammgalerie.