Die aktuellen Schutzgebiete ermitteln

Ermitteln Sie in einem ersten Schritt die aktuellen Schutzgebiete in Kenia. Suchen Sie nach Daten, erkunden Sie die zugehörige Dokumentation, und verwenden Sie sie in ArcGIS Pro, um den prozentualen Anteil von Kenia zu ermitteln, der derzeit geschützt ist. Diese Informationen verwenden Sie später, um zu ermitteln, welchen Gebieten beim Naturschutz Priorität eingeräumt werden sollen.

Nach Daten suchen

Untersuchen Sie zunächst in ArcGIS Living Atlas verfügbare Daten-Layer, die für Ihre Analyse nützlich sein könnten.

Bei ArcGIS Living Atlas handelt es sich um eine Sammlung kurativer verlässlicher Daten-Layer, Karten und Apps, die von Esri und der GIS-Community in ArcGIS Online gehostet werden. Wenn Sie über ein ArcGIS-Organisationskonto verfügen, können Sie über einen Browser und in ArcGIS Pro auf diese umfangreiche Sammlung zugreifen.

  1. Navigieren Sie in einem Browser zu ArcGIS Living Atlas.
  2. Klicken Sie auf Anmelden. Melden Sie sich mit Ihrem ArcGIS-Organisationskonto an.

    Hinweis:

    Wenn Sie über kein Organisationskonto verfügen, informieren Sie sich über die Optionen für den Zugriff auf die Software.

  3. Geben Sie in ArcGIS Living Atlas in das Suchfeld world countries generalized ein, und klicken Sie in den Suchergebnissen auf World Countries Generalized.

    Suchfeld mit Layer "World Countries Generalized"

  4. Klicken Sie in den Suchergebnissen auf World Countries Generalized.

    "World Countries Generalized" in den Ergebnissen

    Bei diesem Layer handelt es sich um einen Feature-Layer, der von Esri gehostet und als verlässlichen Inhalt für ArcGIS Living Atlas freigegeben wird.

    Seite "Eigenschaften" für den Layer "World Countries Generalized"

    Auf dieser Seite erhalten Sie weitere Informationen über den Layer. Zudem können Sie ihn über diese Seite im Map Viewer oder in einer Szene öffnen und zu ArcGIS Pro hinzufügen.

    Die "Country"-Polygon-Features in diesem Layer können in Analysen verwendet werden. Sie können extrahiert und zum Definieren eines Untersuchungsgebiets sowie zum Ausschneiden anderer Layer verwendet werden. Später in diesem Lernprogramm verwenden Sie ein Polygon aus diesem Layer, um die Schutzgebiete in Kenia zu ermitteln und um zu berechnen, welche Flächen zusätzlich geschützt werden müssen, um die 30x30-Ziele zu erreichen.

    Um diesen Layer später leicht wiederzufinden, empfiehlt es sich, sich den Layer-Namen (World Countries Generalized) und die Element-ID aus der URL (2b93b06dc0dc4e809d3c8db5cb96ba69) zu notieren.

    Bevor Sie mit der Analyse beginnen, erkunden Sie einige weitere Aspekte.

  5. Geben Sie in das Suchfeld in ArcGIS Living Atlas den Text world database of protected areas ein. Klicken Sie auf WDPA – World Database of Protected Areas.

    Ergebnis "World Database of Protected Areas"

  6. Klicken Sie in den Suchergebnissen auf den Layer WDPA – World Database of Protected Areas.

    WDPA – Layer "World Database of Protected Areas"

    Bei diesem Feature-Layer handelt es sich um ein gemeinsames Projekt vom UN Environment World Conservation Monitoring Centre (UNEP-WCMC) und der International Union for Conservation of Nature (IUCN). Das Projekt stellt eine verlässliche Quelle für Meeresschutzgebiete und Schutzgebiete an Land mit einer Vielzahl unterschiedlicher ökologischer Attribute dar.

    Der Layer wird von der IUCN und vom WCMC zur Unterstützung wissenschaftlicher Analysen sowie von Planung und Management von Naturschutzprojekten und der Entwicklung entsprechender Strategien bereitgestellt. Diese Daten dürfen ohne schriftliche Genehmigung nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Die Daten in diesem Lernprogramm werden mit Genehmigung des UNEP-WCMC verwendet.

    Hinweis:

    Bei der Untersuchung eines Daten-Layers, der für Sie nützlich sein könnte, sollten Sie sich die Detailseite näher ansehen, da diese wichtige Kontextinformationen zu den Daten enthält. Dabei handelt es sich um Informationen dazu, wer die Daten kompiliert hat und wie die Daten erfasst wurden sowie zum vorgesehenen Verwendungszweck und dazu, ob für die Daten Beschränkungen hinsichtlich der Nutzung oder dazu, wer die Daten nutzen darf, bestehen.

    Der Name dieses Layers lautet WDPA – World Database of Protected Areas, und die Element-ID ist ae78aeb913a343d69e950b53e29076f7.

    Später in diesem Lernprogramm verwenden Sie die Polygone der Schutzgebiete in Kenia, um den Anteil von Kenia zu ermitteln, der unter Naturschutz steht, und Sie ermitteln, welche Flächen zusätzlich geschützt werden müssen, um die 30x30-Ziele zu erreichen.

Hinzufügen von Daten zu einem Projekt

Sie haben die Daten auf der Website von ArcGIS Living Atlas kennengelernt. Als Nächstes öffnen Sie ArcGIS Pro, fügen einem Projekt ArcGIS Living Atlas-Daten hinzu und analysieren die Daten.

  1. Laden Sie das Projektpaket Model conservation suitability herunter.

    Projektpakete stellen eine Möglichkeit für die Freigabe von ArcGIS Pro-Projekten und -Daten dar. Dabei handelt es sich um komprimierte Dateien. Beim Öffnen dieser Dateien wird eine Kopie des Projekts im Ordner C:\Users\[user name]\Documents\ArcGIS\Packages auf dem eigenen Computer extrahiert.

  2. Suchen Sie die heruntergeladene Datei auf Ihrem Computer. Doppelklicken Sie auf Model conservation suitability.ppkx.
    Hinweis:

    In den meisten Webbrowsern werden heruntergeladene Dateien standardmäßig im Ordner "Downloads" gespeichert.

    Projektpaket für das Lernprogramm

    Das Projektpaket wird extrahiert, und das Projekt wird mit einer Karte geöffnet, bei der es sich um eine Grundkarte handelt. Im Bereich Inhalt werden verschiedene Layer angezeigt, die aktuell jedoch deaktiviert sind. Als Nächstes fügen Sie einen Layer aus ArcGIS Living Atlas hinzu.

  3. Klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte Ansicht in der Gruppe Fenster auf Bereich "Katalog".

    Schaltfläche für den Bereich "Katalog"

  4. Klicken Sie im Bereich Katalog auf Portal.

    Registerkarte "Portal" im Bereich "Katalog"

  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Living Atlas.

    Schaltfläche "Living Atlas"

  6. Kopieren Sie den Wert der Element-ID für den Layer World Countries Generalized (2b93b06dc0dc4e809d3c8db5cb96ba69). Fügen Sie ihn in das Suchfeld ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Element-ID im Suchfeld

  7. Klicken Sie in den Suchergebnissen mit der rechten Maustaste auf World Countries Generalized, und wählen Sie Zu aktueller Karte hinzufügen aus.

    Option "Zu aktueller Karte hinzufügen"

    Der Layer wird auf der Karte angezeigt.

    Der Layer "Countries" auf der Karte

  8. Geben Sie im Bereich Katalog im Suchfeld den Text World Database of Protected Areas ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    "World Database of Protected Areas" im Suchfeld

  9. Klicken Sie in den Suchergebnissen mit der rechten Maustaste auf WDPA – World Database of Protected Areas, und wählen Sie Zu aktueller Karte hinzufügen aus.

    Option "Zu aktueller Karte hinzufügen"

    Der Layer WDPA – World Database of Protected Areas wird auf der Karte angezeigt.

    WDPA-Layer auf der Karte

Ein Polygon extrahieren

Sie haben erfahren, wie Sie in ArcGIS Living Atlas nach Daten suchen und diese zu ArcGIS Pro hinzufügen. Als Nächstes verwenden Sie diese Daten, um die Schutzgebiete von Kenia zu analysieren und zu ermitteln, welche Flächen zusätzlich geschützt werden müssen, um das 30x30-Ziel zu erreichen.

  1. Klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte Karte im Abschnitt Abfrage auf Suchen.

    Schaltfläche "Suchen"

    Das Werkzeug Suchen eignet sich zum Suchen nach Orten.

  2. Klicken Sie im Bereich Suchen auf Layer suchen.

    Registerkarte "Layer suchen"

    Mit der Option Layer suchen können Sie in Layern suchen, die zum jeweiligen Zeitpunkt auf der Karte angezeigt werden.

  3. Geben Sie im Suchfeld den Suchbegriff Kenya ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Nach "Kenya" suchen

  4. Klicken Sie in den Ergebnissen mit der rechten Maustaste auf Kenya, und klicken Sie dann auf Zur Auswahl hinzufügen.

    Option "Zur Auswahl hinzufügen"

    Daraufhin wird das "Kenya"-Polygon ausgewählt.

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Kenya, und wählen Sie Zoomen auf aus.

    Option "Zoomen auf"

    Daraufhin wird die Karte auf "Kenya" gezoomt.

    Auf Kenia gezoomte Karte

  6. Schließen Sie den Bereich Suchen.
  7. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf den Layer World_Countries_Generalized, zeigen Sie auf Daten, und wählen Sie Features exportieren aus.

    Option "Features exportieren"

    Das Werkzeug Features exportieren wird angezeigt. Der Parameter Eingabe-Features ist auf den Layer World_Countries_Generalized festgelegt. Das Werkzeug erkennt, dass ein einzelnes Feature ausgewählt ist. Standardmäßig werden nur die ausgewählten Features exportiert. Sie können jedoch den Schalter verwenden, um die Auswahl zu ignorieren und alle Features zu exportieren.

  8. Geben Sie unter Ausgabe-Feature-Class den Namen KenyaFeature ein.

    Das Standardverzeichnis für die neue Feature-Class ist die Projekt-Geodatabase.

  9. Klicken Sie auf OK.

    Parameter des Werkzeugs "Features exportieren"

    Daraufhin wird der Layer KenyaFeature zur Karte hinzugefügt. Der Layer World_Countries_Generalized wird nun nicht mehr benötigt.

  10. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf den Layer World_Countries_Generalized, und wählen Sie Entfernen aus.

    Option "Entfernen"

  11. Klicken Sie auf das Symbol für KenyaFeature.

    Symbol für den Layer "KenyaFeature"

  12. Klicken Sie im Bereich Symbolisierung auf Schwarze Umrisslinie.

    Symbol "Schwarze Umrisslinie"

    Daraufhin wird das "Country"-Polygon mit dem Symbol "Schwarze Umrisslinie" und ohne Füllung gezeichnet, sodass die anderen Layer erkennbar bleiben.

    Der mit einer schwarzen Umrisslinie gezeichnete Layer "KenyaFeature"

  13. Schließen Sie den Bereich Symbolisierung.

Schutzgebiete extrahieren

Der nächste Schritt beim Ermitteln des Anteils von Kenia, der derzeit geschützt ist, besteht darin, geschützte Gebiete in Kenia aus dem WDPA-Layer zu extrahieren. Der WDPA-Layer enthält Daten für die ganze Welt. Da Sie nicht den ganzen Layer benötigen, wählen Sie die Features aus, die für Kenia relevant sind, und exportieren diese in einen neuen Layer. Für eine einfachere Auswahl legen Sie die Schutzgebiete als einzigen selektierbaren Layer fest.

  1. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf die Schaltfläche Nach Auswahl auflisten.

    Option "Nach Auswahl auflisten"

    Alle Layer werden aufgeführt. Die Feature-Layer weisen ein Kontrollkästchen auf. Sie können die Auswählbarkeit eines Layers deaktivieren, sodass Features in diesem Layer bei Verwendung des Werkzeugs Auswählen nicht ausgewählt werden. Sie möchten nur Polygone im Layer "WDPA" auswählen.

  2. Erweitern Sie im Abschnitt Auswahl den Layer WDPA – World Database of Protected Areas, und deaktivieren Sie WDPA_point_Latest.

    "WDPA_point_Latest" ist deaktiviert

    Jetzt können nur Polygone ausgewählt werden. Sie legen auch die Grenze von Kenia als nicht auswählbar fest.

  3. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben KenyaFeature.

    Deaktivierter Layer "KenyaFeature"

    Nachdem Sie die selektierbaren Layer geändert haben, nehmen Sie jetzt die Auswahl vor.

  4. Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Karte. Klicken Sie in der Gruppe Auswahl auf Auswählen.

    Werkzeug "Auswählen"

    Sie ziehen ein Rechteck um Kenia, um Features im Layer WDPA auszuwählen. Die Auswahl ergibt Features, die außerhalb von Kenia liegen. Sie verwenden jedoch andere Werkzeuge, um die Auswahl an die Grenze von Kenia anzupassen.

  5. Zeichnen Sie auf der Karte ein Rechteck, das die gesamte Grenze von Kenia enthält.

    Auswahlrahmen um Kenia

    Polygone in und um Kenia werden ausgewählt. In anderen Layern werden keine Features ausgewählt.

    Ausgewählte Polygone in und um Kenia

    Für diese vereinfachte Analyse spielt es keine Rolle, unter welchem Schutz die einzelnen Gebiete stehen. Die Polygone in diesem Layer überlappen sich und erstrecken sich über die kenianische Grenze hinaus. Sie möchten die Gebiete, die zu verschiedenen Schutzgebieten gehören, nicht doppelt zählen, daher grenzen Sie die ausgewählten Features anhand der kenianischen Grenze ein. Wenn Sie die WDPA-Polygone in Kenia ermittelt haben, führen Sie die Grenzen zwischen ihnen zusammen, um Überlappungen zu entfernen. Zuerst exportieren Sie die ausgewählten Features in einen neuen Layer.

    Hinweis:

    Bei einer offiziellen Berechnung und Berichterstellung für Schutzgebiete werden in der Regel einige weitere Schritte zur Aufbereitung der Daten durchgeführt. So werden beispielsweise MAB-Gebiete (Man and the Biosphere) üblicherweise ausgeschlossen, und Schutzgebiete für ein bestimmtes Land werden nach Attributauswahl für Gebiete mit einem ISO3-Wert des Ländercodes (in diesem Fall wäre das KEN) ausgewählt, statt durch Zuschneiden auf die generalisierte Ländergrenze. Ausführlichere Informationen zu Verfahren beim Erstellen von WDPA-Berichten finden Sie unter Calculating protected area and OECM coverage und unter User Manual for the World Database on Protected Areas and world database on other effective area-based conservation measures.

  6. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf die Schaltfläche Nach Darstellungsreihenfolge auflisten.

    Schaltfläche "Nach Darstellungsreihenfolge auflisten"

  7. Blenden Sie WDPA – World Database of Protected Areas ein. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WDPA_poly_latest, zeigen Sie auf Daten, und wählen Sie Features exportieren aus.
  8. Ändern Sie den Namen der Ausgabe-Feature-Class in WDPA_poly_Latest. Klicken Sie auf Ausführen.

    Der Quell-Layer WDPA – World Database of Protected Areas wird nicht mehr benötigt, daher entfernen Sie ihn aus der Karte.

  9. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf WDPA – World Database of Protected Areas, und wählen Sie Entfernen aus.

    Exportierte Polygone in und um Kenia

    Sie haben die Auswahl exportiert. Anschließend schneiden Sie die WDPA-Polygone mit der kenianischen Grenze zu, sodass Sie nur mit Schutzgebieten in Kenia arbeiten.

    Hinweis:

    Einige gehostete Layer weisen möglicherweise Einschränkungen oder benutzerdefinierte Ausdehnungen auf, die gewisse Vorgänge wie Ausschneiden nicht zulassen. Diese Einschränkungen sind der Grund, warum Sie die Auswahl in eine neue Feature-Class exportiert haben. Wenn die Features lokal gespeichert sind, treten diese Einschränkungen nicht auf.

  10. Klicken Sie auf die Registerkarte Analyse. Klicken Sie im Abschnitt Geoverarbeitung auf Tools.

    Schaltfläche "Werkzeuge"

  11. Suchen Sie im Bereich Geoverarbeitung nach dem Werkzeug Paarweise ausschneiden, und öffnen Sie es.

    Werkzeug "Paarweise ausschneiden"

  12. Geben Sie die folgenden Parameter ein:
    • Wählen Sie für Eingabe-Features die Option WDPA_poly_Latest aus.
    • Wählen Sie unter Clip-Features die Option KenyaFeature aus.
    • Geben Sie unter Ausgabe-Feature-Class den Text WDPA_Kenya_Clip ein.

    Parameter von "Paarweise ausschneiden"

  13. Klicken Sie auf Ausführen.

    Das Werkzeug wird ausgeführt, und die zusammengeführten Schutzgebiete werden auf die Grenze von Kenia zugeschnitten.

  14. Entfernen Sie den Layer WDPA_poly_Latest aus der Karte.

    Auf die kenianische Grenze zugeschnittene WDPA-Polygone

    Nachdem Sie die Polygone auf die Grenze zugeschnitten haben, führen Sie die Grenzen zwischen den Polygonen zusammen, um Überlappungen zu entfernen und die Daten zu bereinigen.

  15. Klicken Sie im Bereich Geoverarbeitung auf die Schaltfläche Zurück.

    Schaltfläche "Zurück"

  16. Suchen Sie das Werkzeug Paarweise zusammenführen, und öffnen Sie es. Legen Sie die folgenden Parameter fest:
    • Wählen Sie unter Eingabe-Features den Eintrag WDPA_Kenya_Clip aus.
    • Geben Sie unter Ausgabe-Feature-Class den Text WDPA_Kenya_04_25 ein.

    Festgelegter Parameter "Eingabe-Features"

    Der Layer World Database of Protected Areas wird monatlich aktualisiert. In den Nutzungsbedingungen wird empfohlen, nur die aktuellste Version zu verwenden. Um den Überblick darüber zu behalten, wann eine Datenversion extrahiert wurde, sollten Sie der extrahierten Ausgabe des Werkzeugs den Monat und das Jahr hinzufügen (in diesem Beispiel 04_25). Diese Informationen benötigen Sie zum Zitieren der Daten, wenn Sie Arbeiten basierend auf diesem Layer veröffentlichen.

    Mit diesem Werkzeug werden standardmäßig Multipart-Features erstellt. In diesem Fall ist das genau richtig, da alle Schutzgebiete, die aus verschiedenen geographisch getrennten Teilen bestehen, zu einem Feature zusammengeführt werden sollen. Wenn Sie den Parameter Multipart-Features erstellen deaktivieren, werden nur Features, die sich berühren oder überlappen, zusammengeführt.

  17. Klicken Sie auf Ausführen.
  18. Entfernen Sie den Layer WDPA_Kenya_Clip.

    Der zusammengeführte Layer sieht genauso aus wie der Eingabe-Layer, aber der Layer enthält jetzt ein Feature und nicht über 400.

Die Fläche von Kenia berechnen

Nachdem Sie ein Polygon, das das Land Kenia darstellt, und ein Polygon, das die Schutzgebiete in Kenia darstellt, erstellt haben, können Sie den prozentualen Anteil von Kenia berechnen, der derzeit unter Schutz steht.

  1. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf KenyaFeature, und wählen Sie Attributtabelle aus.

    Option "Attributtabelle" für den Layer "KenyaFeature"

  2. Scrollen Sie in der Tabelle zur Spalte Shape_Area.

    Die Fläche des Features ist als 586683013946,813599 Quadratmeter angegeben, da Meter die lineare Einheit des Koordinatensystems dieses Layers ist. Als Koordinatensystem für diese Daten wird Web Mercator verwendet, was für Flächenberechnungen nicht ideal ist. Daher fügen Sie ein Feld für eine geodätisch berechnete Fläche hinzu.

  3. Klicken Sie oben in der Tabelle auf die Schaltfläche Feld hinzufügen.

    Schaltfläche "Feld hinzufügen"

  4. Geben Sie in der Liste Felder unter Feldname den Namen Area_KM ein.

    Feldname "Area_KM"

  5. Wählen Sie für Datentyp die Option Double aus.

    Option "Double"

  6. Klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte Felder im Abschnitt Änderungen verwalten auf Speichern.

    Schaltfläche "Speichern" zum Speichern der Änderungen an den Feldern in der Attributtabelle

  7. Schließen Sie die Registerkarte Felder.
  8. Klicken Sie in der Tabelle mit der rechten Maustaste auf den Feldnamen Area_KM, und wählen Sie Geometrie berechnen aus.

    Option "Geometrie berechnen"

    Mithilfe der Schaltfläche Geometrie berechnen können Sie berechnete Daten einem Attribut anhand der Feature-Geometrie hinzufügen.

  9. Wählen Sie im Werkzeug Geometrie berechnen im Abschnitt Geometrieattribute für Feld die Option Area_KM aus.
  10. Wählen Sie als Eigenschaft die Option Fläche (geodätisch) aus.
  11. Wählen Sie unter Flächeneinheit die Option Quadratkilometer aus.

    Das Werkzeug "Geometrie berechnen" kann ausgeführt werden.

    Bei Verwendung einer geodätischen Fläche ergibt sich ein genauerer Flächenwert. Wenn Sie den Parameter Flächeneinheit auf Quadratkilometer festlegen, vereinfacht sich die später durchzuführende Berechnung.

  12. Klicken Sie auf OK.

    Die Fläche wird mit 581.864 Quadratkilometer berechnet. Diese Zahl weicht geringfügig von der offiziellen Fläche Kenias ab, da die Landesgrenzen in diesem Layer generalisiert wurden. Für diese Analyse ist der Wert ausreichend genau.

Das Schutzgebiet berechnen

Als Nächstes berechnen Sie die Fläche des Layers der Schutzgebiete. Wiederholen Sie den Vorgang, den Sie zum Berechnen der Fläche von Kenia im Layer WDPA_Kenya_04_25 verwendet haben.

  1. Öffnen Sie im Bereich Inhalt die Attributtabelle für WDPA_Kenya_04_25.
  2. Klicken Sie in der Attributtabelle auf die Schaltfläche Feld hinzufügen.

    Die Ansicht Felder wird geöffnet.

  3. Geben Sie für Feldname den Namen Area_KM ein. Wählen Sie unter Datentyp die Option Double aus.
  4. Klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte Felder im Abschnitt Änderungen verwalten auf Speichern.
  5. Schließen Sie den Bereich Felder.
  6. Klicken Sie in der Tabelle WDPA_Kenya_04_25 mit der rechten Maustaste auf den Feldnamen Area_KM, und wählen Sie Geometrie berechnen aus.
  7. Legen Sie im Werkzeug Geometrie berechnen für Feld die Option Area_KM, für Eigenschaft die Option Fläche (geodätisch) und für Flächeneinheit die Option Quadratkilometer fest.

    Parameter "Geometrie berechnen" zum Berechnen der Fläche für das Schutzgebiet

  8. Klicken Sie auf OK.

    Die Fläche wird berechnet. Sie beträgt etwa 102.338 Quadratkilometer.

    Hinweis:

    Ihr Wert von Area_KM kann anders sein, da die WDPA-Daten regelmäßig aktualisiert werden.

    Wert "Area_KM"

    Die Gesamtfläche von Kenia beträgt etwa 581.864 Quadratkilometer. Das Schutzgebiet von 102.338 Quadratkilometer entspricht etwa 17,5 Prozent der Gesamtfläche des Landes.

  9. Schließen Sie beide Tabellen.
  10. Klicken Sie auf der Symbolleiste für den Schnellzugriff auf die Schaltfläche Projekt speichern.

    Schaltfläche "Projekt speichern"

Kenia hat das UN-Ziel 30x30 derzeit etwa zur Hälfte erreicht. Um 30 Prozent zu erreichen, müssen etwa weitere 87.000 Quadratkilometer geschützt werden. Da stellt sich die Frage, welche 87.000 km² sollen geschützt werden? Wo bieten sich in Kenia die größten Chancen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt?

Als Nächstes verwenden Sie Suitability Modeler in der Erweiterung "ArcGIS Spatial Analyst", um diese Frage zu beantworten.


Die Schwerpunktgebiete bestimmen

Nachdem Sie die Größe der Fläche ermittelt haben, die geschützt werden muss, um das UN 30x30-Ziel zu erreichen, versuchen Sie jetzt, die Gebiete zu bestimmen, die mit höchster Priorität zum Schutzgebiet hinzugefügt werden müssen. Sie verwenden Daten aus ArcGIS Living Atlas und die Erweiterung "ArcGIS Spatial Analyst" Suitability Modeler, um weitere Schwerpunktgebiete für den Naturschutz zu bestimmen.

Daten-Layer überprüfen

Sie haben bereits einige Layer in ArcGIS Living Atlas geprüft und erfahren, wie diese Layer zu ArcGIS Pro hinzugefügt werden. Als Nächstes untersuchen Sie die Daten, um sich über die Layer zu informieren, die für die Analyse in Betracht kommen.

  1. Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt den Layer WDPA_Kenya_04_25.

    Deaktivierter Layer WDPA

  2. Aktivieren Sie im Bereich Inhalt den Layer GlobalTerrRaR_025deg.

    Layer "GlobalTerrRaR_025deg"

  3. Erweitern Sie im Bereich Inhalt den Layer GlobalTerrRaR_025deg, um die Symbolisierung anzuzeigen.

    Symbolisierung des Layers "GlobalTerrRaR_025deg"

    Dieser Layer weist eine bivariate Symbolisierung auf. Eine bivariate Symbolisierung veranschaulicht eine quantitative Beziehung zwischen zwei Variablen. Der Layer GlobalTerrRaR_025deg stellt Artenreichtum und Artenseltenheit dar, berechnet für an Land lebende Wirbeltierarten (Vögel, Reptilien, Säugetiere und Amphibien). Artenreichtum quantifiziert die Artenvielfalt eines bestimmten Standorts. Dies ist eine wichtige Kenngröße, da durch den Schutz eines Gebiets mit großer Vielfalt viele Arten geschützt werden.

    Artenseltenheit quantifiziert, wie wenig verbreitet die in einem bestimmten Gebiet gefundenen Arten sind. Diese Kenngröße ist ebenfalls wichtig: Wenn nämlich ein bestimmtes Gebiet zu den wenigen Gebieten gehört, die für eine wenig verbreitete Art geeignet sind, kann der Schutz dieses Gebiets Ihre einzige Chance sein, die seltene Art zu schützen.

    Layer für Artenreichtum und -seltenheit auf der Karte

    Die Untersuchung dieses Layers zeigt, dass der Südwesten von Kenia große Artenvielfalt und Artenseltenheit (dunkelblau) aufweist. Der Nordosten hat dagegen eine mittlere Artenseltenheit und eine geringe Artenvielfalt (hellblau). Es gibt bestimmte Gebiete, insbesondere entlang der Küste und im Norden von Nairobi, die als Gebiete mit großer Artenseltenheit hervorstechen.

    Hinweis:

    Dieser Layer wird von Map of Life veröffentlicht und ist ein Produkt von Half-Earth Project, der EO Wilson Foundation und der Yale University. Er soll den Erhalt der Biodiversität unterstützen. Der Layer ist auch in ArcGIS Living Atlas verfügbar. Die Nutzungsbedingungen des Layers untersagen die Nutzung zu kommerziellen Zwecken oder zur persönlichen Bereicherung. Der Layer wird in diesem Lernprogramm mit der Genehmigung von Map of Life und der Yale University genutzt.

  4. Deaktivieren Sie den Layer GlobalTerrRaR_025deg.
  5. Aktivieren Sie den Layer World Distance to Water.

    Dieser Layer bietet eine Schätzung der Entfernung von großen Gewässern wie Seen, Flüssen und Meeren in lokalem Maßstab. Die Verteilung von Wasser wirkt sich auf die Verteilung zahlreicher Arten aus. Darüber hinaus ist eine Komponente von Ziel 3 des globalen Biodiversitätsrahmens, Land- und Meeresschutzgebiete einzubeziehen.

    Layer mit der Entfernung zu Wasser auf der Karte

    Die Karte zeigt die Entfernung zu Küsten und Binnengewässern wie dem Viktoriasee und Flüssen. Der Nordosten des Landes sticht als das Gebiet hervor, das im Vergleich mit dem Rest trockener ist.

    Hinweis:

    Dieser Layer wird von Esri, USGS und ESA veröffentlicht. Er ist in ArcGIS Living Atlas verfügbar.

  6. Deaktivieren Sie den Layer World Distance to Water.
  7. Aktivieren und erweitern Sie den Layer European Space Agency WorldCover 2021 Land Cover.

    Layer-Legende für den Layer "Land Cover"

    Dieser Layer zeigt Landbedeckungsklassen, die von Satellitenbildern mit einer Auflösung von 10 Metern abgeleitet wurden. Dieser Layer enthält sehr genaue Informationen über die aktuelle Landschaft weltweit.

    ESA-Landbedeckungs-Layer auf der Karte

    Um die Funktionen und Leistungen des Ökosystems in Übereinstimmung mit den 30x30-Zielen zu priorisieren, räumen Sie Gebieten mit Baumbedeckung und Buschland beim Naturschutz Priorität gegenüber Ackerland oder städtischen Gebieten ein.

    Hinweis:

    Dieser Layer für die Jahre 2020/2021 stammt vom WorldCover Consortium und der European Space Agency. Die Daten wurden von weltweiten Sentinel-Satellitenbildern abgeleitet. Er ist in ArcGIS Living Atlas verfügbar.

  8. Deaktivieren Sie den Layer European Space Agency WorldCover 2021 Land Cover.
  9. Aktivieren und erweitern Sie den Layer Land Cover Vulnerability Change 2050 - Country.

    Legende "Land Cover Vulnerability Change 2050 – Country"

    Dieser Layer wurde von Clark Labs an der Clark University erzeugt. Er analysiert Trends bei der Änderung der Landbedeckung und extrapoliert diese Trends in die Zukunft des Jahres 2050.

    Layer "Land Cover Vulnerability" auf der Karte

    Einige Gebiete sind aufgrund von Urbanisierung oder Abholzung stärker durch Veränderungen gefährdet. Gebiete in Dunkelviolett sind weniger gefährdet. Für Gebiete, die auf der Karte in Hellgelb dargestellt sind, ist Naturschutz dagegen besonders dringend, bevor sie in etwas weniger Nachhaltiges konvertiert werden. Die Nutzung dieses Layers unterstützt Ziel 1 des globalen Biodiversitätsrahmens, das sich auf den Verlust von Gebieten mit großer Bedeutung für die Biodiversität bezieht.

    Hinweis:

    Dieser Layer ist in ArcGIS Living Atlas verfügbar. Er ist unter der Lizenz Creative Commons By Attribution freigegeben.

    Nachdem Sie die Daten untersucht haben, verwenden Sie Suitability Modeler, um sie gegeneinander zu gewichten, sodass Sie ermitteln können, welche weiteren 15 Prozent des Landes für den Naturschutz empfehlenswert sind, um die 30x30-Ziele zu unterstützen.

Daten für die Analyse rastern

Sie arbeiten mit einem zugeschnittenen, lokal gespeicherten Satz von Layern in Suitability Modeler, um die Verarbeitung zu beschleunigen.

  1. Klicken Sie in der Karte auf die Karteregisterkarte Kenya.

    Kartenregisterkarte "Kenya"

    Diese Karte enthält eine Kopie der Layer der vorherigen Karte, allerdings mit einigen kleinen Änderungen. Zugunsten der Verarbeitungsgeschwindigkeit wurde jeder Layer zunächst mit dem Kenia-Grenz-Feature zugeschnitten und als lokale Daten im Projekt gespeichert. Den Layer-Namen wurde das Suffix _Kenya hinzugefügt, um die Änderung kenntlich zu machen.

    Layer der Karte "Kenya" im Bereich "Inhalt"

    Um die Eignungsanalyse zu vereinfachen, wurden die bivariaten Layer des Artenreichtums und der Artenseltenheit dupliziert. Jeder Layer wurde unabhängig nach Attributen für Reichtum und Seltenheit symbolisiert. Die Symbolisierung wurde dabei so angepasst, dass jedes Attribut gesondert hervorgehoben wird.

    Aufgeteilte Layer für Reichtum und Seltenheit

    Ferner wurde der Layer mit der Entfernung zu Wasser mit einer Streckung und einem neuen Farbschema symbolisiert.

    Entfernung zu Wasser auf der Karte mit neuer Symbolisierung

    Sie müssen noch zwei weitere Schritte zur Datenvorbereitung ausführen, bevor Sie die Analyse starten können. Suitability Modeler arbeitet mit Raster-Daten. Die Layer für Artenreichtum und Artenseltenheit sind Feature-Layer, Sie müssen sie also in Raster konvertieren.

  2. Geben Sie im Bereich Geoverarbeitung im Suchfeld Feature in Raster ein.
  3. Klicken Sie auf Feature in Raster.

    Werkzeug "Feature in Raster"

  4. Legen Sie im Werkzeug Feature in Raster die folgenden Parameter fest:
    • Wählen Sie GlobalTerrRaR_025_Richness_Kenya für Eingabe-Features aus.
    • Wählen Sie für Feld das Feld Rich_all aus.
    • Geben Sie für Ausgabe-Raster den Text GlobalTerrRaR_025_Richness_Raster_Kenya ein.
    • Geben Sie für Ausgabezellengröße den Wert 1000 ein.

    Parameter für "Feature in Raster"

    Die Zellengröße 1.000 Meter bzw. 1 Kilometer ist ein Kompromiss zwischen den relativ großen Polygonen und der Notwendigkeit, deren Grenzen zu erfassen.

  5. Klicken Sie auf Ausführen.

    Der Raster-Layer GlobalTerrRaR_025_Richness_Raster_Kenya wird zur Karte hinzugefügt. Bevor Sie das Werkzeug schließen, führen Sie es erneut für den Layer der Artenseltenheit aus.

  6. Wählen Sie für Eingabe-Features den Layer GlobalTerrRaR_025_Rarity_Kenya aus.
  7. Wählen Sie unter Feld den Eintrag Rar_all aus, oder bestätigen Sie, dass er ausgewählt ist.
  8. Geben Sie für Ausgabe-Raster den Text GlobalTerrRaR_025_Rarity_Raster_Kenya ein. Vergewissern Sie sich, dass für Ausgabezellengröße der Wert 1000 festgelegt ist.

    Parameter des Werkzeugs "Feature in Raster"

  9. Klicken Sie auf Ausführen.

    Der Raster-Layer GlobalTerrRaR_025_Rarity_Raster_Kenya wird zur Karte hinzugefügt. Die ursprünglichen Feature-Layer für Reichtum und Seltenheit werden nicht mehr benötigt.

  10. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf GlobalTerrRaR_025_Rarity_Kenya, und wählen Sie Entfernen aus.
  11. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf GlobalTerrRaR_025_Richness_Kenya, und wählen Sie Entfernen aus.

    Nachdem diese Layer in das Raster-Format konvertiert wurden, können Sie Suitability Modeler verwenden.

Eine Eignungsanalyse starten

Als Nächstes starten Sie ein neues Eignungsanalysemodell und fügen ihm Raster hinzu.

  1. Klicken Sie im Menüband auf der Registerkarte Analyse in der Gruppe Workflows auf Eignungsmodellierer.

    Schaltfläche "Eignungsmodellierer"

    Auf dem Menüband wird die Registerkarte Eignungsmodellierer angezeigt. Der Bereich Eignungsmodellierer wird angezeigt. Zunächst erstellen Sie ein neues Modell.

  2. Geben Sie für Modellname den Namen Kenya conservation priorities ein.

    Auf "Kenya conservation priorities" festgelegter Parameter "Modellname"

  3. Geben Sie für Ausgabe-Eignungs-Raster den Text Conservation_suitability_Kenya ein.

    Parameter "Ausgabe-Eignungs-Raster"

    Der Layer Kenya conservation priorities wird zum Bereich Inhalt hinzugefügt. Als Nächstes fügen Sie dem Modell die Layer mit Informationen hinzu.

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Eignung.

    Registerkarte "Eignung"

  5. Klicken Sie im Abschnitt Kriterien für Eingabe-Raster auf den Pfeil. Klicken Sie im Menü auf Alle auswählen und dann auf Hinzufügen.

    Schaltfläche "Alles auswählen"

    Die Eingabe-Raster werden zum Modell hinzugefügt.

    Eingabe-Raster im Eignungsmodell

    Sie haben Raster zum Eignungsmodell hinzugefügt.

Layer transformieren

Der nächste Schritt des Workflows zur Eignungsmodellierung ist das Transformieren der Raster. Das erste Raster, das Sie transformieren, ist das Raster der Entfernung zu Wasser. Dabei handelt es sich um ein kontinuierliches Raster. Sie transformieren es, sodass es 10 Kategorien für die Entfernung zu Wasser verwendet.

  1. Wählen Sie in der Tabelle Kriterien den Eintrag Distance_to_Water_Kenya aus.

    Raster der Entfernung zu Wasser in der Tabelle "Kriterien"

    Die Ansicht Bereich "Transformation" wird mit dem Layer Distance_to_Water_Kenya angezeigt. In dieser Ansicht wird die Verteilung der Daten im Raster als Histogramm dargestellt.

    Ansicht des Bereichs "Transformation"

    Die Ansicht enthält auch das angezeigte Feld und den Wertebereich für jede Klasse.

    Klassenbereiche für die Transformation der Entfernung zu Wasser

    Die Transformation Klassenbereich wurde basierend auf den Eigenschaften für diese Daten ausgewählt. Eine Untersuchung der Standardzuordnung der Werte zeigt, dass niedrige Werte im Eingabe-Raster niedrigen Eignungswerten zugewiesen sind. Sie sollten die Transformation für jeden Layer untersuchen und ermitteln, ob sie für das Problem, das Sie modellieren, gut geeignet ist. Für dieses spezielle Raster bedeuten niedrige Wert kurze Entfernungen zu Wasser und sollten als hohe Eignung bewertet werden.

    Wenn Sie für diese Daten die Transformation Klassenbereich verwenden möchten, sollten Sie auf die Schaltfläche Umkehren klicken, um die Sortierung der Klassen umzukehren. Dadurch werden Positionen in der Nähe von Wasser hoch und Positionen, die weit von Wasser entfernt sind, niedrig bewertet. Stattdessen wählen Sie einen anderen Transformationstyp aus.

  2. Klicken Sie auf Kontinuierliche Funktionen.

    Registerkarte "Kontinuierliche Funktionen"

    Die Funktion MSSmall ist am besten geeignet.

    Funktion "MSSmall"

    Die Ansicht Bereich "Transformation" zeigt die Kurve, die zu den Daten eines Histogramms der transformierten Werte passt.

    Das Histogramm für die transformierte Entfernung zu Wasser

    Die Funktion, die zu diesen Daten passt, ist "MSSmall". Diese Funktion skaliert Eingabedaten auf Grundlage von Mittelwert und Standardabweichung neu, wobei kleinere Werte im Eingabe-Raster als günstiger angesehen werden. Mit dieser Funktion werden die Gebiete mit kurzer und mittlerer Entfernung als gut geeignet klassifiziert. Gebiete mit großer Entfernung werden dagegen als schlecht geeignet klassifiziert. Diese Funktion ist ein genaueres Eignungsmodell für dieses Problem.

  3. Stellen Sie im Bereich Inhalt sicher, dass der Layer Kenya conservation priorities aktiviert ist.
  4. Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt den Ausgabe-Raster-Layer Conservation_suitability_Kenya.

    Deaktivierter Ausgabe-Raster

    Sie untersuchen das Ausgabe-Raster Conservation_suitability_Kenya am Ende der Eignungsanalyse.

    Als der Layer Transformed Distance_to_Water_Kenya zum Bereich Transformation hinzugefügt wurde, wurde er auch zum Bereich Inhalt und zur Karte Kenya hinzugefügt.

    Die transformierte Entfernung zu Wasser auf der Karte

    In diesem Layer steht rot für größere Entfernungen zu Wasser und grün für geringere Entfernungen.

    Hinweis:

    Wenn Ihre Karte wesentlich mehr Rot als Grün enthält, haben Sie möglicherweise die Standardtransformation Klassenbereich verwendet. Wenn der südliche Teil der Karte überwiegend rot dargestellt wird, und einige Gebiete im Nordosten grün sind, wurden die Eignungswerte umgekehrt. Orte mit großen Entfernungen zu Wasser werden hoch bewertet, Orte näher am Wasser dagegen niedrig.

    Diese Transformation konvertiert die linearen Entfernungswerte im ursprünglichen Raster in eine 1–10-Skala, damit sie zu anderen Layern in der Überlagerung hinzugefügt werden kann. Als Nächstes transformieren Sie einen weiteren Layer.

  5. Wählen Sie im Werkzeug Eignungsmodellierer in der Tabelle Kriterien den Eintrag GlobalTerrRaR_025_Rarity_Raster_Kenya aus.

    Layer "GlobalTerrRaR_025_Rarity_Raster_Kenya" in der Tabelle "Kriterien"

    Die Ansicht Bereich "Transformation" wird aktualisiert und zeigt den Klassenbereich für den Seltenheits-Layer an.

    Tabelle "Klassenbereich" für den Seltenheits-Layer

    Bei diesem Layer sollte ein höherer Wert für Seltenheit einen höheren Eignungswert erhalten. Das Histogramm der Werte wird ebenfalls aktualisiert.

    Histogramm der transformierten Seltenheitswerte

    Der Layer wird dem Bereich Inhalt im Gruppen-Layer Kenya conservation priorities und der Karte Kenya hinzugefügt.

    Transformierter Seltenheits-Layer auf der Karte

    Hinweis:

    Wenn Sie die Eignungs-Layer in den nächsten Schritten erkunden und auf der Karte kein Layer angezeigt wird, ziehen Sie den Layer im Bereich Inhalt nach oben, oder deaktivieren Sie die Layer darüber.

  6. Wählen Sie in der Tabelle Kriterien den Eintrag GlobalTerrRaR_025_Richness_Raster_Kenya aus.

    "GlobalTerrRaR_025_Richness_Raster_Kenya" in der Tabelle "Kriterien"

    Die Ansicht Bereich "Transformation" wird aktualisiert und zeigt den Klassenbereich für den Reichtums-Layer an.

    Tabelle "Klassenbereich" für den Reichtums-Layer

    Bei diesem Layer werden höhere Werte für Reichtum höheren Werten für die Eignung zugeordnet. In der Ansicht wird auch das Histogramm der Werte angezeigt.

    Histogramm für den transformierten Reichtums-Layer

    Der Layer wird auch der Karte hinzugefügt.

    Transformierte Reichtums-Karte

  7. Wählen Sie in der Tabelle Kriterien den Eintrag LandCoverVulnerability_Kenya aus.

    Layer "LandCoverVulnerability_Kenya" in der Tabelle "Kriterien"

    Bei diesem Layer sollten höhere Werte für Gefährdung höhere Werte für die Eignung aufweisen.

    Klassenbereich für die Gefährdung durch Veränderung

    Der Layer wird auch der Karte hinzugefügt.

    Karte der transformierten Gefährdung

    Sie haben die meisten Eingabe-Kriterien transformiert. Der Landbedeckungs-Layer ist eine Kategorievariable. Die Transformation erfolgt etwas anders.

Landbedeckungsvariable reklassifizieren

Im nächsten Schritt bei der Vorbereitung der Daten für diese Analyse wird eine Kategorietransformation für den Landbedeckungs-Layer angegeben. Basierend auf dem Nutzen für die Biodiversität geben Sie bestimmten Landbedeckungsklassen eine höhere Priorität als anderen.

Das Raster enthält eindeutige Kategorien. Um die Reklassifizierung zu vereinfachen, ändern Sie das Feld, das für die Transformation verwendet wird.

  1. Wählen Sie in der Tabelle Kriterien den Eintrag EuropeanSpaceAgencyWorldcover_Kenya aus.

    Layer "EuropeanSpaceAgencyWorldcover_Kenya" in der Tabelle "Kriterien"

    Die Ansicht Bereich "Transformation" zeigt die aktuelle Standardzuordnung. Sie basiert jedoch auf den Objekt-ID-Werten der Raster-Attributtabelle. Sie ändern dies, sodass der Name von Landbedeckungsklassen verwendet wird.

  2. Klicken Sie in der Ansicht Bereich "Transformation" auf Wert, und wählen Sie ClassName aus.

    ClassName-Feld für die Klassifizierung

    Jetzt wird in der Ansicht Bereich "Transformation" die Zuordnung von Klassennamen zu Werten angezeigt.

    Erste Zuordnung der Namen von Landbedeckungsklassen

    Um die Funktionen und Leistungen des Ökosystems zu priorisieren, bewerten Sie Gebiete mit Baumbedeckung am höchsten.

  3. Klicken Sie in der Spalte Eignung für TreeCover auf den Wert, geben Sie 10 ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Baumbedeckung festgelegt auf den höchsten Eignungswert 10

    Dies ist der höchste Wert. Buschland ist im Hinblick auf Biodiversität auch wichtig, daher geben Sie ihm den etwas niedrigeren Eignungsrang 9.

  4. Klicken Sie in der Spalte Eignung für Shrubland auf den Wert, geben Sie 9 ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Grünland ist ebenfalls wichtig, daher geben Sie ihm den etwas niedrigeren Eignungsrang 8.

  5. Klicken Sie in der Spalte Eignung für Grassland auf den Wert, geben Sie 8 ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Werte von "Shrubland" and "Grassland" in 9 und 8 geändert

    Die am wenigsten wichtigen Gebiete für den Naturschutz sind städtisches bebautes Land.

  6. Klicken Sie in der Spalte Eignung für Built-up auf den Wert, geben Sie 1 ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Ackerland ist in dieser Analyse auch von geringerer Bedeutung, daher geben Sie ihm den niedrigen Wert 2.

  7. Klicken Sie in der Spalte Eignung für Cropland auf den Wert, geben Sie 2 ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Gebiete, die kahl oder wenig bewachsen sind, sind auch von geringerer Bedeutung, daher geben Sie dieser Klasse den Wert 3.

  8. Klicken Sie in der Spalte Eignung für Bare or sparse vegetation auf den Wert, geben Sie 3 ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Mit dieser Zuordnung sind die meisten Landbedeckungsarten in Kenia abgedeckt.

    Landbedeckungsklassen

  9. Führen Sie einen Bildlauf nach unten durch, um die übrigen Werte zu sehen.

    Weniger verbreitete Landnutzungsklassen in Kenia

    Mangroven und bewachsene Feuchtgebiete haben einen großen Nutzen für Biodiversität, daher ändern Sie die standardmäßigen Eignungswerte 10 bzw. 9 nicht. Schnee- und eisbedecktes Land ist in Kenia selten, und permanente Gewässer sind für die Biodiversität im Wasser wichtig. Für diese übernehmen Sie die Standardwerte.

    Die Verteilung transformierter Wert ist im Histogramm dargestellt.

    Verteilung transformierter Werte für Landbedeckung

    Als Nächstes zeigen Sie eine Vorschau der Ergebnisse des Eignungsmodells an.

  10. Aktivieren Sie im Bereich Inhalt den Layer Conservation_suitability_kenya.

    Layer für die Eignung für den Naturschutz im Bereich "Inhalt"

    Auf der Karte werden die Modellergebnisse angezeigt.

    Layer für die Eignung für den Naturschutz auf der Karte

    Diese vorläufigen Ergebnisse sehen gut aus. Sie führen also das Modell aus, um eine Raster-Kopie der Ausgabe in der Projekt-Geodatabase zu erzeugen.

Eine Ausgabeauflösung angeben und das Modell ausführen

Bevor Sie das Modell ausführen, sollten Sie die Zellengröße für die Ausgabe festlegen. Standardmäßig ist die Zellengröße das Maximum aller Zellengrößen in jedem Eingabe-Layer. In dieser Analyse verfügen Sie über mehrere Layer mit hoher Auflösung und zwei Layer mit sehr niedriger Auflösung (Artenreichtum und -seltenheit). Standardmäßig erhält die Ausgabe die Auflösung 1 Kilometer und stimmt also mit den beiden Layern mit niedriger Auflösung überein.

Eine Ausgabe mit niedriger Auflösung wird schneller verarbeitet und belegt weniger Platz auf der Festplatte, ist aber auch weniger nützlich für Entscheidungen zur Raumnutzung. Die Verarbeitung einer Ausgabe mit hoher Auflösung dauert länger, und es wird mehr Speicherplatz benötigt, eine solche Ausgabe ist aber für die Entscheidungsfindung nützlicher. Als Kompromiss legen Sie die Ausgabeauflösung auf einen mittleren Wert fest.

  1. Klicken Sie im Bereich Eignungsmodellierer auf die Registerkarte Umgebungen.

    Registerkarte "Umgebungen"

  2. Führen Sie einen Bildlauf zum Abschnitt Raster-Analyse durch, und erweitern Sie ihn.
  3. Wählen Sie für Zellengröße die Option Wie Layer "Distance_to_Water_Kenya" aus.

    Parameter "Zellengröße"

    Dieser Layer hat eine Zellengröße von etwa 200 Meter, was zwischen der höchsten Auflösung (10 Meter) und der niedrigsten Auflösung (1 Kilometer) liegt.

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Parameter.

    Registerkarte "Parameter"

  5. Klicken Sie hierzu im Bereich Eignungsmodellierer auf Ausführen.

    Schaltfläche "Ausführen"

    Das Modell wird ausgeführt und erzeugt den Raster-Layer Conservation_suitability_Kenya. Abhängig von Ihrem Computer kann die Ausführung des Modells einige Minuten dauern.

    Ergebniskarte

    In der Ausgabe sehen Sie die Auswirkung von Daten mit niedrigerer Auflösung in den großen blockartigen 30-Kilometer-Pixel-Footprints. Das Ergebnis enthält jedoch einen Teil der komplexen Datenqualität der Layer mit höherer Auflösung. Diese Ausgabeauflösung ist für die Analyse akzeptabel. Der Wertebereich liegt zwischen 50, was für 10 Punkte bzw. den Maximalwert für jeden Eingabe-Layer steht, und 16,8 Punkten, was für niedrige Punktzahlen aus jedem Eingabe-Layer steht. Hohe Werte in der Ausgabe stellen Gebiete mit hoher Priorität für den Naturschutz dar. Dies basiert auf den Werten, die Sie im Modell zugewiesen haben.

    Grundlage des Ergebnisses sind die Daten, aber auch Ihr professionelles Wissen und Ihre Einschätzung, welche Layer berücksichtigt werden sollen, welche Bedeutung die jeweiligen Layer haben und wie die Werte transformiert und gewichtet werden. Die Modellierung ist ein nicht linearer, iterativer Prozess und unterliegt gewissen Beschränkungen.

Regionen suchen

Mit Suitability Modeler können Sie basierend auf dem Ergebnis-Layer des Modells Regionen suchen. Als Nächstes identifizieren Sie vier Regionen, die insgesamt eine Fläche ergeben, die den fehlenden 15 Prozent entspricht, die zum Erreichen des 30x30-Ziels noch fehlen.

  1. Klicken Sie im Bereich Eignungsmodellierer auf die Registerkarte Suchen.

    Registerkarte "Suchen"

  2. Wählen Sie für Eingabe-Eignungskarte die Karte Conservation_suitability_Kenya aus.
  3. Geben Sie für Gesamtfläche den Wert 87000 ein.

    Dieser Wert entspricht der Fläche, die nach Ihren Berechnungen noch zusätzlich unter Schutz gestellt werden muss, um die 30x30-Ziele zu erreichen.

  4. Wählen Sie für Flächeneinheiten die Option Quadratkilometer aus.
  5. Geben Sie für Ausgabe-Raster den Text Kenya_conservation_areas ein.

    Parameter im Bereich "Suchen"

  6. Geben Sie für Anzahl der Regionen den Wert 4 ein.

    Warnung zur Anzahl der Regionen

    Die Warnung neben dem Parameter Anzahl der Regionen gibt an, dass das Werkzeug die Methode "Kombinatorisch" für die Auswahl der Regionen verwendet, da der von Ihnen ausgewählte Wert 4 kleiner als 8 ist. Mit den Parametern im Abschnitt "Parameter für Regionswachstum und Suche" im Bereich Suchen können Sie die Methode ändern. Das ist in diesem Fall jedoch nicht erforderlich. Bei einer kleinen Anzahl von Regionen ist die Methode "Kombinatorisch" gut geeignet. Wenn Sie ausgewählt hätten, mehr als 8 Regionen zu erstellen, würde im Werkzeug standardmäßig die Auswahlmethode "Sequenziell" verwendet. Diese Methode ist für eine größere Anzahl von Regionen effizienter.

  7. Geben Sie für Maximale Entfernung zwischen Regionen den Wert 50 ein.
  8. Wählen Sie für Entfernungseinheiten die Einheit Kilometer aus.

    Parameter "Entfernungseinheiten"

    Sie können für jede Region eine minimale und eine maximale Fläche und eine minimale Entfernung zwischen Regionen festlegen, wenn Sie sicherstellen möchten, dass sie verstreut sind. Für diese Analyse ist dies jedoch nicht erforderlich.

  9. Klicken Sie für Eingabe-Eignungskarte oder -Feature vorhandener Regionen auf die Schaltfläche Durchsuchen.
  10. Klicken Sie auf Datenbanken.

    Ordner "Datenbanken"

  11. Doppelklicken Sie auf die Geodatabase model_conservation_suitability.gdb.

    Projekt-Geodatabase

  12. Klicken Sie auf WDPA_04_25_Kenya. Klicken Sie auf OK.

    Dieser Layer, den Sie zuvor in der anderen Karte erstellt haben, enthält die bestehenden Naturschutzgebiete. Mit diesen Gebieten kann verhindert werden, dass das Werkzeug bestehende Naturschutzgebiete zu den vorgeschlagenen Naturschutzgebieten hinzufügt.

    Festgelegte Parameter

  13. Klicken Sie auf Ausführen.

    Das Werkzeug wird ausgeführt, und der neue Layer Kenya_conservation_areas wird zur Karte hinzugefügt.

    Angezeigte Regionen

    Hinweis:

    Die Farben auf der Karte können vom Beispielbild abweichen.

    Im Ergebnis sind vier Regionen mit insgesamt 87.000 km² in Kenia aufgeführt. Flächen, die bereits unter Naturschutz stehen, sind nicht enthalten. Zusammenhängende Flächen erhalten allerdings Priorität. Zudem erhalten Flächen mit großem Artenreichtum, hoher Artenseltenheit, gutem Zugang zu Wasser, überwiegend Baumbedeckung, Grasland und Buschland sowie einer großen Gefährdung durch Veränderungen Priorität.

    Die Flächen in Grau, Rot, Blau und Gelb sind Flächen, die vom Modell als primäre Naturschutzflächen identifiziert wurden. Es sind Flächen mit großer Biodiversität und wichtigen Funktionen für das Ökosystem, die ohne Schutz beeinträchtigt werden könnten. Eine davon befindet sich in der Nähe der Küste und passt somit zum UN-Ziel, größere Meereslandschaften einzubeziehen. Einige liegen in der Nähe der urbanen Zentren und der baumbedeckten Teile mit großer Biodiversität in Kenia.

In diesem Lernprogramm haben Sie die Fläche von Kenia identifiziert, die gegenwärtig geschützt wird, und die zusätzliche Fläche bestimmt, die geschützt werden muss, um die UN 30x30-Ziele zu erfüllen. Sie haben eine Analyse durchgeführt, die auf die Ziele des globalen Biodiversitätsrahmens abgestimmt ist, Flächen mit signifikanter Biodiversität und Bedeutung für Funktionen des Ökosystems zu erhalten. Sie haben Daten von ArcGIS Living Atlas in Suitability Modeler verwendet, um eine gewichtete Überlagerung der transformierten Layer zu erstellen. Auf der Grundlage bestehender Naturschutzgebiete und unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren haben Sie mit der Funktion Suchen kompakte Flächen für den Naturschutz identifiziert.

Im nächsten Schritt könnten Sie das Raster Kenya_conservation_areas in einen Feature-Layer konvertieren und als Webkarte freigeben. So könnten Sie die Analyseergebnisse an Ihre Kollegen und eine größere Community weiterleiten. Sie könnten die Story dieser Analyse, der 30x30-Ziele und des Naturschutzes in Ihrer Region erzählen, indem Sie die Karte mit ArcGIS StoryMaps als Teil einer Story einbinden.

Weitere Lernprogramme finden Sie in der Lernprogrammgalerie.