Mit einfachen Datenzuordnungen beginnen

Als Erstes laden Sie eine ZIP-Datei herunter, die alle für das Lernprogramm benötigten Elemente enthält. Nach dem Herunterladen der Daten erstellen Sie eine Arbeitsmappe für einfache Datenzuordnungen und füllen diese auf, um zu definieren, wie die Daten aus der Quell-Geodatabase in das gewünschte Versorgungsnetz-Modell migriert werden sollen.

Die Daten herunterladen und analysieren

Zunächst laden Sie die Daten für dieses Lernprogramm herunter.

  1. Laden Sie die Datei Water_Data_Loading.zip herunter, und extrahieren Sie sie an einem Speicherort auf Ihrem Computer, beispielsweise im Ordner Dokumente.
  2. Navigieren Sie zu dem Speicherort, in den Sie die ZIP-Datei extrahiert haben, und öffnen Sie den Ordner Water_Data_Loading. Öffnen Sie das ArcGIS Pro-Projektpaket Water Data Loading.

    Datei "Water Data Loading"

    ArcGIS Pro wird geöffnet, und es wird eine Karte mit Beispieldaten zur Wasserversorgung angezeigt.

    Karte mit Quelldaten

    Auf dieser Karte werden die Daten Ihres Versorgungsunternehmens angezeigt. Momentan wird das Informationsmodell "Local Government" (LGIM) verwendet. Dies bedeutet, dass Ihre Daten unter Verwendung eines bestimmten Satzes von Feature-Classes und Attributen erfasst werden.

  3. Führen Sie im Bereich Inhalt einen Bildlauf durch, und suchen Sie die Layer Fitting, Station und Service.

    Layer "Fitting", "Station" und "Service"

    Jeder Layer wird mit einem Attribut symbolisiert, das in den entsprechenden Attributtabellen enthalten ist: Fitting Type, Structure Type und Line Type. Diese Attribute werden später verwendet, wenn Sie mit der Zuordnung des vorhandenen Datenschemas zum Schema des Versorgungsnetzes beginnen.

Einfache Zuordnungen erstellen

In diesem Abschnitt erstellen Sie eine Arbeitsmappe für einfache Datenzuordnungen, die zum Erfassen allgemeiner Datenzuordnungen verwendet wird. Mit diesen Datenzuordnungen können Sie definieren, wie Ihre Features in das Versorgungsnetz migriert werden sollen. Später im Lernprogramm werden diese Zuordnungen von einem Werkzeug ausgelesen und zum Anpassen des Datenmodells sowie zum Erstellen einer auf Ihre Daten zugeschnittenen Datenmigration verwendet.

  1. Blenden Sie im Bereich Katalog die Option Toolboxes ein. Blenden Sie die Toolbox UtilityDataManagementSupport ein. Blenden Sie das Toolset Datenmigration ein.
    Hinweis:

    Sie können den Bereich Katalog öffnen, indem Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Ansicht klicken. Klicken Sie in der Gruppe Fenster auf den Bereich "Katalog".

    Toolbox "UtilityDataManagementSupport"

  2. Öffnen Sie das Werkzeug Einfache Datenzuordnung erstellen.

    Der Bereich Geoverarbeitung wird angezeigt, und das Werkzeug Einfache Datenzuordnung erstellen wird geöffnet. Mit diesem Werkzeug wird eine Microsoft Excel-Arbeitsmappe erstellt, die das Schema der Quell-Geodatabase dem Schema des Versorgungsnetzes, auch als Asset-Paket bezeichnet, zuordnet. In diesem Lernprogramm erfolgt die Zuordnung von water_source.gdb des ArcGIS Pro-Projekts zu WaterEssentials_AssetPackage.gdb.

  3. Legen Sie die folgenden Parameter fest:

    • Navigieren Sie für Quellen-Dataset zum Projektordner, und wählen Sie water_source.gdb aus.
    • Navigieren Sie für Asset-Paket zum Projektordner, und wählen Sie WaterEssentials_AssetPackage.gdb aus.
    • Navigieren Sie für Ausgabeordner zum Projektordner. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Ordner aus, um einen Ordner zu erstellen. Geben Sie als Namen Migration Workspace ein. Wählen Sie sie aus, und klicken Sie auf OK.
    • Geben Sie für Ausgabename den Text Initial Mappings ein.

    Parameter des Werkzeugs "Einfache Datenzuordnung erstellen"

    Das Werkzeug Einfache Datenzuordnung erstellen verwendet Subtypes, um die in den einzelnen Layern der Quelldatenbank gespeicherten Ausrüstungstypen zu unterscheiden. Wenn Ihre Daten keine Subtypes aufweisen, können Sie den Parameter Quellentypen verwenden, um manuell verschiedene Felder für das Werkzeug festzulegen, die zur Klassifizierung der Features in jedem Layer verwendet werden sollen.

    Da die Quelldaten keine Subtypes enthalten, erstellen Sie eine Tabelle und bearbeiten sie so, dass sie drei Quellentypen enthält. Quellentypen sind wichtig zur Identifizierung der verschiedenen Ausrüstungstypen, die Sie in Ihrem Modell erfasst haben, wie zum Beispiel Anschlussstücke, Stationsgebäude und Serviceleitungen.

  4. Klicken Sie für Quellentypen auf Tabelle erstellen.

    Schaltfläche "Tabelle erstellen"

    Die Tabelle Create_Simple_Data_Mapping_Source_Types wird erstellt und dem Bereich Inhalt hinzugefügt. Sie füllen diese Tabelle mit den Attributfeldern, die zur Symbolisierung der Layer Fitting, Station, und Service verwendet wurden. Beim Eingeben dieser Attribute in die Tabelle verwenden Sie die Feldnamen anstelle der Feld-Aliasnamen.

  5. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf Create_Simple_Data_Mapping_Source_Types, und wählen Sie Öffnen aus.

    Die Tabelle Create_Simple_Data_Mapping_Source_Types wird geöffnet. Dieser Layer ist leer. Sie fügen drei Zeilen hinzu, eine für jedes Attribut, das für Sie von Interesse ist.

  6. Klicken Sie in der Tabelle Create_Simple_Data_Mapping_Source_Types auf Klicken Sie hier, um eine neue Zeile hinzuzufügen.

    Der Tabelle wird eine Zeile hinzugefügt.

  7. Geben Sie in die erste Zeile, die angezeigt wird, für Quellentyp den Text fittingtype ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
  8. Fügen Sie eine zweite Zeile hinzu, geben Sie für Quellentyp den Text linetype ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
  9. Fügen Sie eine dritte Zeile hinzu, geben Sie für Quellentyp den Text structtype ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Das Feld "Quellentyp" mit drei fertiggestellten Zeilen

    Hinweis:

    Die Werte, die Sie eingegeben haben, sind auf dieses Lernprogramm abgestimmt. Sie müssen jedoch ähnliche Felder suchen, um zwischen den verschiedenen Assets für die Daten Ihres speziellen Versorgungsunternehmens zu differenzieren.

    Nachdem Sie die Änderungen an der Tabelle gespeichert haben, führen Sie das Werkzeug Einfache Datenzuordnung erstellen aus.

  10. Klicken Sie im Bereich Geoverarbeitung unter Ausstehende Änderungen auf Änderungen speichern.

    Schaltfläche "Änderungen speichern"

  11. Klicken Sie auf Ausführen.

    Das Werkzeug erstellt eine Excel-Arbeitsmappe für eine einfache Datenzuordnung mit der Bezeichnung DataMapping, die Sie verwenden, um alle Versorgungsnetz-Layer in Ihren Quelldaten ihren entsprechenden Versorgungsnetz-Features zuzuordnen. Diese Tabelle wird anhand der in Ihren Daten vorhandenen Layer und Subtypes dynamisch generiert.

  12. Schließen Sie die Tabelle Create_Simple_Data_Mapping_Source_Types.

Einfache Datenzuordnungen vornehmen

Nachdem Sie nun die Arbeitsmappe DataMapping erstellt haben, legen Sie fest, wie Ihre Quelldaten in die Features-Classes des Versorgungsnetzes übersetzt werden.

Als Erstes öffnen Sie die Arbeitsmappe.

  1. Blenden Sie im Bereich Katalog das Element Ordner ein. Blenden Sie die Ordner Water_Data_Loading und Migration Workspace ein.

    Eingeblendete Ordner

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Initial Mappings, und wählen Sie Im Datei-Explorer anzeigen aus.

    Im Datei-Explorer anzeigen

    Der Ordner Initial Mappings wird in einem Datei-Explorer-Fenster geöffnet. Die Excel-Arbeitsmappe DataMapping wird angezeigt.

  3. Öffnen Sie die Excel-Arbeitsmappe DataMapping.

    Arbeitsmappe "DataMapping"

    Diese Tabelle enthält Informationen über die Quelldatenbank, wie beispielsweise Angaben zum Feature-Dataset, zum Quellentyp und zur Quellklasse jeder Feature-Class. Sie verwenden diese Tabelle, um anzugeben, welche Features zum Versorgungsnetz migriert werden sollen. Nicht alle Layer in Ihrer Quelldatenbank weisen entsprechende Features im Versorgungsnetz auf. In diesem Fall überspringen Sie die betreffenden Zeilen in der Tabelle.

    Als Nächstes ordnen Sie die Feature-Classes von den Quelldaten in der Spalte Quellklasse unter Verwendung der Spalte Ziel-Versorgungsnetz-Layer der entsprechenden Feature-Class des Versorgungsnetzes zu. Sie beginnen mit der Feature-Class wCasing in der zweiten Zeile der Tabelle. Der Layer wCasing ist ein Linien-Layer, der eine strukturelle Verstärkung der Wasserhauptleitung darstellt. Er gehört zur Feature-Class StructureLine des Versorgungsnetzes.

  4. Wählen Sie für Zeile 2 in der Spalte Ziel-Versorgungsnetz-Layer die Option StructureLine aus.

    "StructureLine" in der Spalte "Ziel-Versorgungsnetz-Layer"

    Als Nächstes wählen Sie eine Asset-Gruppe für den Layer wCasing aus.

  5. Wählen Sie für Zeile 2 in der Spalte Ziel-Asset-Gruppe die Option Pipe Casing aus.

    "Pipe Casing" in der Spalte "Ziel-Asset-Gruppe"

    Zum Schluss wählen Sie einen Asset-Typ für den Layer wCasing aus.

  6. Wählen Sie für Zeile 2 in der Spalte Ziel-Asset-Typ die Option Casing aus.

    "Casing" in der Spalte "Ziel-Asset-Typ"

    Später beim Laden der Daten wird die Feature-Class wCasing in den Ziel-Versorgungsnetz-Layer, die Ziel-Asset-Gruppe und den Ziel-Asset-Typ geladen, die Sie ausgewählt haben.

    Als Nächstes gehen Sie für den Layer wControlValve auf gleiche Weise vor. Steuerventile sind Wassergeräte, weil sie den Wasserfluss im Versorgungsnetz beeinflussen. Außerdem gehören sie zur Asset-Gruppe PressureValve, weil sie Auswirkungen auf den Wasserdruck haben.

  7. Legen Sie für Zeile 3 Folgendes fest:

    • Legen Sie Ziel-Versorgungsnetz-Layer auf WaterDevice fest.
    • Legen Sie Ziel-Asset-Gruppe auf Pressure Valve fest.
    • Legen Sie Ziel-Asset-Typ auf Pressure Reducing fest.

    Zuordnung der Quell-Feature-Class "wControlValve"

    Die Feature-Class wControlValve wurde zugeordnet. Nun ordnen Sie eine weitere Feature-Class zu: wFitting. In der Tabelle DataMapping gibt es mehrere Zeilen, die sich auf Anschlussstücke beziehen. Zeile 8 enthält jedoch Werte für fittingtype, die mit Other in der Spalte Quell-Definitionsabfrage angegeben sind.

    Anschlussstücke in Zeile 8 mit dem fittingtype-Wert "Other".

    Dieses Zielmodell weist keine perfekte Übereinstimmung für den Ausrüstungstyp Other auf, aber durch Auswahl des Asset-Typs "Tee" legen Sie fest, dass er an einer Stelle im Modell platziert wird, wo er als T-Stück fungiert.

  8. Legen Sie für Zeile 8 Folgendes fest:

    • Legen Sie Ziel-Versorgungsnetz-Layer auf WaterJunction fest.
    • Legen Sie Ziel-Asset-Gruppe auf Fitting fest.
    • Legen Sie Ziel-Asset-Typ auf Tee fest.

    Zuordnung der Quell-Feature-Class "wFitting"

    Nun geben Sie einen neuen Asset-Typ an, um diese Anschlussstücke beim Laden der Daten und danach zu verfolgen. Wenn mithilfe dieser Tabelle ein neuer Asset-Typ angegeben wird, fügt das Werkzeug Migration erstellen diesen neuen Asset-Typ automatisch hinzu und konfiguriert ihn so, dass er dieselbe Konfiguration und dieselben Verhaltensweisen aufweist wie der Asset-Typ "Tee".

  9. Geben Sie für Zeile 8 in der Spalte Neuer Asset-Typ den Text Other ein.

    Wert für "Neuer Asset-Typ" in Zeile 8

    An dieser Stelle würden Sie den Vorgang fortsetzen und diese Schritte für die anderen Feature-Classes in der Spalte Quellklasse wiederholen. Im Projektpaket, das Sie zuvor heruntergeladen haben, ist jedoch eine fertige Tabelle enthalten.

  10. Speichern Sie die Tabelle DataMapping, und schließen Sie Excel.
  11. Navigieren Sie im File Explorer zum Ordner Water_Data_Loading. Öffnen Sie die Datei CompleteMapping Excel.

    Excel-Datei "CompleteMapping"

    Diese Tabelle wird für die Zuordnung Ihrer Quelldaten zum Versorgungsnetz verwendet. Beachten Sie, dass nicht alle Layer der Quell-Geodatabase zu Features im Versorgungsnetz-Modell werden. In diesem Beispiel wurde den Polygongrenzen-Features – wOperationalArea und wPressureZone – in der Quell-Geodatabase kein Wert für Ziel-Versorgungsnetz-Layer zugewiesen.

    Feature-Classes "wOperationalArea" und "wPressureZone" ohne Wert für "Ziel-Versorgungsnetz-Layer"

  12. Schließen Sie Excel.

    Wenn Sie diese Layer in das Versorgungsnetz migrieren wollten, müssten Sie die Quell-Layer während der Datenmigration manuell aus der Quell-Geodatabase kopieren und in die Ziel-Geodatabase einfügen.

Einen Migrations-Workspace erstellen

In diesem Abschnitt verwenden Sie die einfachen Datenzuordnungen, die Sie in Excel vorgenommen haben, um ein Datenmodell und einen Workspace zum Laden von Daten zu erstellen, mit denen Ihre Quelldaten in die entsprechenden Versorgungsnetz-Features konvertiert werden.

Anschließend passen Sie den Workspace zum Laden von Daten an, um einige Pflichtfelder im Layer "System Valve" zu füllen, damit sie im Versorgungsnetz einsatzbereit sind.

  1. Navigieren Sie in ArcGIS Pro zum Bereich Katalog. Blenden Sie ggf. Toolboxes, UtilityDataManagementSupport und Data Migration ein.
  2. Doppelklicken Sie auf das Werkzeug Migrations-Workspace erstellen.

    Werkzeug "Migrations-Workspace erstellen" im Bereich "Katalog"

    Für das Werkzeug Migrations-Workspace erstellen benötigen Sie die folgenden Angaben: Ihre Quell-Geodatabase, das Asset-Paket, in das die Daten migriert werden sollen, die Datenzuordnungstabelle, die Sie ausgefüllt haben, und eine Feature-Class, die Ihr Versorgungsgebiet darstellt. Außerdem müssen Sie einen Speicherort und einen Namen für den Workspace angeben.

  3. Legen Sie im Bereich Geoverarbeitung Folgendes fest:

    • Navigieren Sie für Quelldatenbank zum Projektordner, und wählen Sie water_source.gdb aus.
    • Navigieren Sie für Asset-Paket zum Projektordner, und wählen Sie WaterEssentials_AssetPackage.gdb aus.
    • Navigieren Sie für Datenzuordnungstabelle zum Projektordner, und wählen Sie CompleteMapping aus.
    • Navigieren Sie für Versorgungsgebiet-Polygon zu water_source.gdb. Öffnen Sie das Feature-Dataset WaterDistribution, und wählen Sie die Feature-Class wOperationalArea aus.
    • Navigieren Sie für Ausgabeordner zum Projektordner. Öffnen Sie Migration Workspace, und wählen Sie Initial Mappings aus.
    • Geben Sie für Ausgabename den Text Initial Workspace ein.

    Parameter im Geoverarbeitungswerkzeug "Migrations-Workspace erstellen"

    Wenn dies Ihr erster Pilot des Versorgungsnetzes ist, möchten Sie außerdem sicherstellen, dass alle Felder und Domänen aus den Quell-Feature-Classes in die entsprechenden Versorgungsnetz-Layer kopiert werden. Deshalb verwenden Sie die OptionFelder kopieren.

    Durch das Kopieren aller Felder ist es während der Pilotphase einfacher, Quell- und Zielmodell in der migrierten Datenbank miteinander zu vergleichen. Nach Abschluss der Pilotphase überprüfen Sie alle Felder und legen fest, welche Felder beibehalten und welche Felder entfernt werden sollen.

  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Felder kopieren.

    Option "Felder kopieren"

  5. Klicken Sie auf Ausführen.
  6. Blenden Sie im Bereich Katalog zunächst Ordner und dann Water_Data_Loading, Migration Workspace, Initial Mappings, Initial Workspace und DataLoadingWorkspace ein.

    Ordner "DataLoadingWorkspace"

    Hinweis:

    Sollte einer dieser Ordner nicht sichtbar sein, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Water_Data_Loading, und wählen Sie Aktualisieren aus.

    Der Ordner Initial Workspace enthält das Ziel-Datenmodell Initial Workspace.gdb sowie einen Ordner mit der Bezeichnung DataLoadingWorkspace, der alle Daten enthält, die für die Datenmigration mit den Esri Data Loading Tools erforderlich sind.

Das Ziel-Datenmodell enthält alle Asset-Typen, die Sie in der Arbeitsmappe für die einfache Datenzuordnung angegeben haben, und die Felder, die mithilfe der Option "Felder kopieren" migriert wurden.

Sie können den Workspace in seiner jetzigen Form für die Migration Ihrer Daten nutzen. Um mehrere Pflichtfelder im Versorgungsnetz zu füllen, müssen Sie jedoch einige Anpassungen am Workspace vornehmen.


Die Arbeitsmappe für Systemventile vorbereiten

Mit dem Werkzeug Migrations-Workspace erstellen wurde ein Workspace zur Datenmigration erstellt, das von Data Loading Tools zum Migrieren von Daten in das Versorgungsnetz verwendet wird. Da es sich hierbei um allgemeine Werkzeuge zum Laden von Daten handelt, enthalten diese keine spezielle Logik zum Auffüllen bestimmter Felder, die von den Versorgungsnetzmodellen benötigt werden.

In diesem Modul ändern Sie den Workspace zum Laden von Daten so, dass verschiedene erforderliche Felder in Systemventilen aufgefüllt werden, und stellen damit eine ordnungsgemäße Verfolgung im Netzwerk sicher.

Den Datenkatalog öffnen

Bevor Sie mit dem Zuordnen von Daten beginnen, erkunden Sie das Datenmodell mithilfe des im Projekt enthaltenen Datenkatalogs.

Hinweis:

Wenn Sie am Schema Änderungen vorgenommen haben, müssen Sie mit dem Werkzeug Schemabericht generieren einen neuen Datenkatalog generieren.

  1. Navigieren Sie in File Explorer zum Ordner Water_Data_Loading. Doppelklicken Sie auf die Datei WaterEssentials_DataDictionary Excel.

    Daraufhin wird Excel geöffnet, und der Datenkatalog für die Geodatabase WaterEssentials_UtilityNetwork wird angezeigt.

    Datenkatalog

  2. Klicken Sie unter Datasets auf main.Network.

    "main.Network" in der Spalte "Name"

  3. Klicken Sie auf NetworkAttributeAssignment.

    "NetworkAttributeAssignment" in Spalte A

    In dieser Liste werden alle Felder angezeigt, die von diesem Versorgungsnetz-Datenmodell benötigt werden.

    Liste der vom Versorgungsnetz benötigten Netzwerkattributzuweisungen

    Diesen Feldern werden beim Laden von Daten Standardwerte zugewiesen. Wenn Ihr Quelldaten jedoch bereits zusätzliche Felder mit einem ähnlichen Zweck enthalten, müssen Sie die Werte aus Ihren Quellfeldern bei der Migration diesen neuen Feldern zuordnen.

  4. Filtern Sie unter NetworkAttributeAssignment das Feld Quellenname, sodass nur main.WaterDevice angezeigt wird.

    Schaltfläche "Filter" in der Spalte "Quellenname"

    Hinweis:

    Wenn es nicht möglich ist, die Spalte Quellenname zu filtern, klicken Sie oben im Excel-Bildschirm auf die Schaltfläche Bearbeitung aktivieren.

    Die folgenden Werte sind unter Feldname erforderlich, damit das Versorgungsnetz ordnungsgemäß funktioniert:

    • Asset group: Dieses Feld wird mit dem Werkzeug "Einfache Datenzuordnung" zugeordnet. Das Asset-Gruppenattribut stellt die Hauptklassifizierung von Versorgungsnetzklassen dar.
    • Asset type: Dieses Feld wird mit dem Werkzeug "Einfache Datenzuordnung" zugeordnet. Das Asset-Typ-Attribut stellt die Nebenklassifizierung von Versorgungsnetzklassen dar. Damit lassen sich die einzelnen Asset-Gruppen weiter klassifizieren.
    • Is subnetwork controller: Hierbei handelt es sich um ein vom Versorgungsnetz verwaltetes Feld. Es gibt an, ob ein Feature als Teilnetz-Controller, der den Ursprung eines Teilnetzes definiert, in ein Netzwerk eingebunden ist.
    • Tier name: Hierbei handelt es sich um ein vom Versorgungsnetz verwaltetes Feld. Dies ist der Name der Ebene, der das Teilnetz angehört.
    • Construction Status: In diesem Feld wird der Konstruktionsstatus eines Features aus einem Arbeitsverwaltungssystem angegeben.
    • Lifecycle Status: Dieses Feld wird bei der Verfolgung verwendet, um zu ermitteln, ob ein Feature in Betrieb ist.
    • operable: Dieses Feld wird bei Isolationsverfolgungen zum Ermitteln betriebsbereiter Geräte verwendet.
    • normalstatus: Dieses Feld wird bei der Verfolgung verwendet, um zu ermitteln, ob ein Ventil geöffnet oder geschlossen ist.

    Diese Felder lernen Sie im nächsten Abschnitt anhand der vom Werkzeug Migrations-Workspace erstellen erstellten Excel-Arbeitsmappen näher kennen.

Felder zuordnen

Sie beginnen, indem Sie die Feldzuordnungen im ersten Tabellenblatt der Arbeitsmappe für Systemventile füllen. Das Ziel besteht darin, mithilfe der verfügbaren Daten möglichst viele Felder im Zieldatenmodell zu füllen. Da nicht alle Felder in der Feature-Class benötigt werden, können Sie Felder, für die kein Wert verfügbar ist oder bei denen Sie nicht sicher sind, wie sie gefüllt werden sollten, überspringen und später zu ihnen zurückkehren.

  1. Klicken Sie in ArcGIS Pro im Bereich Katalog mit der rechten Maustaste auf DataReference, und wählen Sie Im Datei-Explorer anzeigen aus.

    Im Datei-Explorer anzeigen

  2. Öffnen Sie die Arbeitsmappe DataReference im File Explorer.

    Arbeitsmappendatei "DataReference"

    Diese Arbeitsmappe enthält eine Übersicht über die verschiedenen Datasets in den Quelldaten. Zudem ist angegeben, welchem Dataset sie im Versorgungsnetz zugeordnet werden sollen. Um zu verstehen, wie die Attribute zwischen dem Quell- und Ziel-Dataset zugeordnet werden, untersuchen Sie eine der Tabellen in der Spalte MappingWorkbook. Dabei ordnen Sie Attribute für Systemventile Ihres Versorgungsunternehmens zu.

  3. Klicken Sie in der Spalte MappingWorkbook auf DataMapping/Points/wSystemValve-WaterDevice.xlsx.

    DataMapping/Points/wSystemValve-WaterDevice.xlsx

    Daraufhin wird die Arbeitsmappe wSystemValve-WaterDevice geöffnet. In der Spalte TargetField sind die Attributfelder für den Asset-Typ im Versorgungsnetz aufgeführt. Die Felder oder zugeordneten Werte, die diesen Versorgungsnetzattributen aus den Quelldaten zugewiesen werden, sind in der Spalte Expression angegeben.

    Verschiedene ausgefüllte Zellen in der Spalte "Expression"

    Wie Sie sehen, wurden einige Werte in der Spalte Expression automatisch zugeordnet. Das Werkzeug "Migrations-Workspace erstellen" erstellt für alle Felder, deren Name im Quell- und Ziel-Dataset identisch ist, automatisch Datenzuordnungen. Zudem berechnet es die Felder "Asset group" und "Asset type" für das Feature, da diese in der Arbeitsmappe "Einfache Datenzuordnung" angegeben wurden. Für die anderen Felder, die vom Versorgungsnetz benötigt werden, müssen Sie jedoch Zuordnungen erstellen.

    Am Ende des vorherigen Abschnitts sind verschiedene Felder aufgeführt, die für den Asset-Typ "system valve" erforderlich sind. Wie Sie sehen, sind die Felder ASSETGROUP, ASSETTYPE und operable in der Spalte Expression ausgefüllt. Bei den Attributen ISSUBNETWORKCONTROLLER und TIERNAME handelt es sich um vom Versorgungsnetz verwaltete Systemfelder. Die Felder constructionstatus, lifecyclestatus und normalstatus sind nicht ausgefüllt.

    Erforderliche Felder

    Sie müssen festlegen, welche Attribute aus der Quell-Feature-Class wSystemValve für diese drei erforderlichen Felder verwendet werden können. Eine umfassende Liste mit den Quellfeldern finden Sie in der Tabelle SourceSchema.

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte SourceSchema.

    Registerkarte "SourceSchema"

    Daraufhin wird das Schema für die Feature-Class wSystemValve angezeigt. Verschaffen Sie sich einen Überblick über diese Liste mit Feldern, um festzulegen, ob einige davon zum Auffüllen der erforderlichen Felder verwendet werden können. Wenn Ihre Organisation einen internen Datenkatalog oder eine interne Schemareferenz verwendet, können Sie auch diese Informationen zu Hilfe nehmen.

    Attribute für die Feature-Class "wSystemValve"

    Im Feld NORMALLYOPEN wird der Normalzustand eines Ventils gespeichert, während das Feld ACTIVEFLAG Informationen zum Lebenszyklusstatus enthält. Wie Sie sehen, wird im Versorgungsnetz auch ein anderes Feld zum Erfassen der Rotation von Features verwendet. Während Ihr Attribut ROTATION heißt, wird das Attribut im Versorgungsnetz symbolrotation genannt.

    In Ihren Quelldaten haben Sie kein Feld für constructionstatus gefunden. Das ist in Ordnung. Bei der Datenmigration wird diesem Feld für alle Features ein Standardwert zugewiesen.

    Als Nächstes kehren Sie zur Registerkarte "Mapping" Ihrer Arbeitsmappe zurück, und fügen diese Daten dem Feld "Expression" hinzu.

  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Mapping.
  6. Wählen Sie in der Zeile normalstatus in der Spalte Expression !NORMALLYOPEN! aus.

    !NORMALLYOPEN! in der Spalte "Expression"

    Als Nächstes ordnen Sie die verbleibenden Felder auf die gleiche Weise zu.

  7. Wählen Sie in der Zeile lifecyclestatus in der Spalte Expression !ACTIVEFLAG! aus.
  8. Wählen Sie in der Zeile symbolrotation in der Spalte Expression !ROTATION! aus.

    Sie haben jetzt die gemeinsamen Felder der beiden Modelle gefunden und damit den ersten Schritt der Zuordnung von Features in den Quelldaten zum Asset-Paket abgeschlossen. Als Nächstes erstellen Sie eine Suche. Damit können Sie dafür sorgen, dass die Attributwerte in den Domänen Ihrer Quelldaten denen im Asset-Paket des Versorgungsnetzes entsprechen.

Suche für Systemventile erstellen

Sie haben Zuordnungen für die einzelnen Felder erstellt und angenommen, dass alle Felder der beiden Layer direkt zugeordnet werden können. In diesem Abschnitt überprüfen Sie diese Annahme und ermitteln Situationen, in denen Sie Suchen erstellen müssen, um Domänenwerte in den Quelldaten in Werte im Asset-Paket zu übersetzen. Dabei kann es sich um eine einfache Übersetzung handeln, bei der lediglich der Wert "Yes" in "Y" übersetzt werden muss, oder um eine etwas komplexere Übersetzung, bei der eine Liste mit Herstellernamen aus den Quelldaten in eine Reihe von Codes in den Zieldaten umgewandelt werden muss.

Sie erkunden die Domänenwerte für das Feld ACTIVEFLAG aus dem Quell-Dataset, und aktualisieren sie, um festzustellen, ob sie den erwarteten Werten für die Domäne lifecyclestatus im Versorgungsnetz entsprechen. Wenn sie diesen nicht entsprechen, erstellen Sie eine Suche, um die alten Werte in die neuen, vom Versorgungsnetz erwarteten Werte zu übersetzen.

  1. Klicken Sie in der Arbeitsmappe wSystemValve-WaterDevice auf die Registerkarte ACTIVEFLAG.

    Registerkarte "ACTIVEFLAG"

    Hinweis:

    Möglicherweise müssen Sie durch die Registerkarten in der Arbeitsmappe scrollen, um zur Registerkarte ACTIVEFLAG zu gelangen.

    Auf dieser Registerkarte werden die Domänenwerte für das Feld ACTIVEFLAG im Quell-Dataset angezeigt.

    Domäne für "ACTIVEFLAG"

    Hier sind zwei Werte verfügbar: 1 bzw. "True", wenn das Ventil aktiv ist, oder 0 bzw. "False", wenn es außer Betrieb ist.

    Als Nächstes erkunden Sie die Werte, die das Versorgungsnetz für das Feld "lifecyclestatus" erwartet.

  2. Rufen Sie die Arbeitsmappe WaterEssentials_DataDictionary erneut auf. Klicken Sie auf die Registerkarte TOC (Inhaltsverzeichnis).
  3. Klicken Sie unter Datasets auf main.WaterDevice.

    Dataset "main.WaterDevice"

    Daraufhin wird in der Arbeitsmappe eine neue Registerkarte mit ausführlichen Informationen zur Feature-Class "WaterDevice" angezeigt.

    Als Nächstes erkunden Sie die Subtypes in dieser Feature-Class. Das Subtype-Feld für die einzelnen Versorgungsnetz-Layer entspricht der jeweiligen Asset-Gruppe.

    Hinweis:

    Zu jeder Asset-Gruppe im Versorgungsnetz gibt es einen entsprechenden Subtype. Daher werden die Begriffe Asset-Gruppe und Subtype in diesem Zusammenhang häufig synonym verwendet.

  4. Klicken Sie auf SubtypeFieldInfo.

    "SubtypeFieldInfo"

    Daraufhin werden alle Wassergeräte-Assets angezeigt. Sie konzentrieren sich jedoch zunächst auf das Systemventil. Filtern Sie die Tabelle so, dass nur dieser Asset-Typ angezeigt wird.

  5. Filtern Sie die Spalte Subtype-Name so, dass nur System Valve angezeigt wird.

    Die Spalte "Subtype-Name" wurde so gefiltert, dass nur Werte für "System Valve" angezeigt werden.

    Daraufhin wird der Subtype System Valve mit den entsprechenden Feldern im Versorgungsnetz angezeigt. In der Spalte Feldname werden die mit diesem Asset-Typ verknüpften Attribute angezeigt.

  6. Suchen Sie in der Spalte Feldname nach der Zeile, in der das Attribut lifecyclestatus angezeigt wird.

    Standardwert "lifecyclestatus"

    Ihm ist der Standardwert 2 zugewiesen. Wenn Sie diesen Wert beim Laden der Daten nicht aktualisieren, wird allen Systemventilen der Wert 2 zugewiesen. Aber wofür steht 2? Um zu erfahren, was dieser codierte Wert bedeutet, sehen Sie sich die Domäne für den Lebenszyklusstatus näher an.

  7. Klicken Sie hierzu in der Spalte Domänenname für das Attribut lifecyclestatus auf Lifecycle_Status.

    "Lifecycle_Status" in der Spalte "Domänenname"

    Daraufhin wird ein weiteres Arbeitsblatt geöffnet, auf dem die Werte dieser Domäne erläutert werden. Unter DomainCodedValue sind vier Werte aufgeführt. Der Standardwert 2 steht für ein Asset mit dem Status In Service.

    Codierte Werte für die Domäne für den Lebenszyklusstatus

    Nun kennen Sie die Werte für den Lebenszyklusstatus, die für das Versorgungsnetz verwendet werden. Die Werte aus dem Feld "activeflag" Ihrer Quelldaten (0 und 1) stimmen jedoch nicht genau mit den Werten des Versorgungsnetzes überein. Daher aktualisieren Sie die Registerkarte ACTIVEFLAG im Arbeitsblatt wSystemValve-WaterDevice, um die Werte in die jeweiligen vom Versorgungsnetz erwarteten Werte zu übersetzen.

  8. Kehren Sie zur Arbeitsmappe wSystemValve-WaterDevice zurück. Klicken Sie ggf. auf ACTIVEFLAG.

    Um eine Suche zu erstellen und die Werte in die vom Versorgungsnetz erwarteten Werte zu konvertieren, fügen Sie der Registerkarte ACTIVEFLAG zwei zusätzliche Spalten hinzu. In einer Spalte wird der Code, in der anderen die Beschreibung gespeichert.

  9. Geben Sie neben dem Feld BooleanDomain (Description) in Spalte C New Lifecycle Status ein. Geben Sie in Spalte D die Zeichenfolge Description ein.

    Zwei Spalten, die der Tabelle hinzugefügt wurden

    Hinweis:

    Beim Erstellen dieser Spalten können Sie diesen einen beliebigen Namen geben. Verwenden Sie in diesem Lernprogramm jedoch die angegebenen Namen. Für eigene Migrationen können Sie Ihre eigene Benennungskonvention verwenden.

  10. Geben Sie in Zeile 2 für die Spalte New Lifecycle Status den Wert 0 ein. Geben Sie für Description die Beschreibung Out of Service ein.

    Aktualisierter Wert 0

    Der Wert 0 aus dem Quellen-Dataset entspricht nun dem Wert 0 aus dem Versorgungsnetz. Nun muss der Wert 1 bzw. True konvertiert werden. Wie bereits erwähnt, lautet dieser Wert im Versorgungsnetz 2, und als Beschreibung wurde In Service festgelegt.

  11. Geben Sie in Zeile 3 für die Spalte New Lifecycle Status den Wert 2 ein. Geben Sie für Description die Beschreibung In Service ein.

    Aktualisierter Wert 1

    Beim Laden der Daten werden die Werte 1 aus den Quelldaten in 2 konvertiert. Diese Daten werden nun vom Versorgungsnetz ordnungsgemäß gelesen. Die Systemventile sind in Betrieb.

    Nachdem Sie die Suche erstellt haben, aktualisieren Sie das Tabellenblatt Mapping so, dass es diese Spalten referenziert.

  12. Klicken Sie auf die Registerkarte Mapping.
  13. Suchen Sie nach der Zeile lifecyclestatus. Gehen Sie folgendermaßen vor:

    • Geben Sie in der Spalte LookupSheet die Zeichenfolge ACTIVEFLAG ein.
    • Geben Sie in der Spalte LookupKeys die Zeichenfolge ACTIVEFLAG ein.
    • Geben Sie in der Spalte LookupValue die Zeichenfolge New Lifecycle Status ein.
    • Geben Sie in der Spalte LookupDefault den Wert 2 ein.

    Zeile "lifecyclestatus"

    Der Wert für LookupSheet bestimmt, auf welcher Registerkarte im Arbeitsblatt die Suchinformationen gespeichert werden. Mit dem Wert für LookupKeys wird angegeben, welche Spalte im Arbeitsblatt LookupSheet die ursprünglichen Werte aus den Quelldaten enthält. LookupValue gibt an, welche Spalte die Werte enthält, die bei der Datenmigration verwendet werden sollen und die den Werten des Versorgungsnetzes entsprechen. LookupDefault gibt an, welcher Wert als Standardwert verwendet werden soll. In diesem Fall ist das der Wert 2 bzw. In Service.

    Die Werte, die Sie eingeben, werden rot hervorgehoben. Der Grund dafür ist, dass es nicht zulässig ist, für eine Zeile gleichzeitig einen Ausdruck und eine Suche zu definieren. Um das Problem zu beheben, entfernen Sie den Ausdruck.

  14. Löschen Sie dazu in der Zeile lifecyclestatus den Text in der Spalte Expression.

    Leere Spalte "Expression"

    Danach ist die Zeile nicht mehr rot hervorgehoben.

  15. Speichern Sie die Arbeitsmappe wSystemValve-WaterDevice.
  16. Schließen Sie alle geöffneten Excel-Arbeitsmappen.

    Die Arbeitsmappen WaterEssentials_DataDictionary bzw. DataReference müssen nicht gespeichert werden.

Sie haben die Werte aus Ihren Quelldaten dem Versorgungsnetz für den Systemventil-Layer zugeordnet. Nun können Sie das Versorgungsnetz bereitstellen und Ihre Daten in dieses Datenmodell migrieren.


Daten in das Versorgungsnetz laden

Jetzt verwenden Sie die Data Loading Tools, um den Asset-Paket-Workspace mithilfe des Datenzuordnungs-Workspace zu füllen. Mit diesem Asset-Paket stellen Sie dann ein lokales Versorgungsnetz für die Qualitätssicherung bereit. Nach der Bereitstellung des Versorgungsnetzes überprüfen Sie die migrierten Daten und identifizieren topologische Probleme, die in den Daten behoben werden müssen.

Die Datenmigration ausführen

Sie führen nun ein Geoverarbeitungswerkzeug zum Laden von Daten aus, um die Daten aus der Quell-Geodatabase mit der in diesem Lernprogramm erstellten Arbeitsmappe in das Asset-Paket zu konvertieren.

  1. Öffnen Sie ArcGIS Pro. Öffnen Sie ggf. das Projekt Water Data Loading.
  2. Klicken Sie im Menüband auf die Registerkarte Analyse. Klicken Sie in der Gruppe Geoverarbeitung auf Werkzeuge.

    Schaltfläche "Werkzeuge"

    Daraufhin wird der Bereich Geoverarbeitung angezeigt.

  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Toolboxes. Blenden Sie unter System die Einträge Data Management Tools und Data Loading ein. Öffnen Sie das Werkzeug Daten mithilfe von Workspace laden.

    Werkzeug "Daten mithilfe von Workspace laden"

    Hinweis:

    Wenn Sie die Zuordnungen testen und die Zieldatenbank nicht füllen möchten, führen Sie die Migration mit dem Werkzeug Daten für Vorschau laden in eine temporäre Geodatabase durch, um die Daten zu überprüfen.

  4. Klicken Sie für Data Reference Workbook auf die Schaltfläche Durchsuchen. Navigieren Sie zum Ordner Water_Data_Loading. Öffnen Sie die Ordner Migration Workspace, Initial Mappings, Initial Workspace und DataLoadingWorkSpace.
  5. Wählen Sie DataReference aus, und klicken Sie auf OK.

    Datei "DataReference"

  6. Klicken Sie auf Ausführen.

Versorgungsnetz bereitstellen

Als Nächstes stellen Sie das Versorgungsnetz mit der Toolbox Utility Network Package Tools zur Qualitätssicherung und zum Testen in einer lokalen Geodatabase bereit.

  1. Klicken Sie im Bereich Geoverarbeitung auf Zurück.

    Schaltfläche "Zurück"

  2. Blenden Sie unter Projekt die Toolbox Utility Network Package Tools ein. Blenden Sie das Toolset Asset Package ein. Öffnen Sie das Werkzeug Asset Package in Geodatabase.

    Werkzeug "Asset Package in Geodatabase"

    Das Werkzeug Asset Package in Geodatabase wird verwendet, um ein Versorgungsnetz zur Qualitätssicherung in einer lokalen Geodatabase bereitzustellen.

    Hinweis:

    Wenn Sie die Daten in einer Enterprise-Geodatabase bereitstellen möchten, verwenden Sie dazu die Werkzeuge Stage Utility Network und Apply Asset Package. Diese Werkzeuge eignen sich am besten dazu, ein vollständig bereinigtes Dataset in einer Produktionsumgebung bereitzustellen.

  3. Navigieren Sie für Asset Package zum Ordner Initial Workspace. Wählen Sie Initial Workspace.gdb aus, und klicken Sie auf OK.

    Parameter "Asset Package"

    Der Parameter Service Territory Feature Class wird automatisch ausgefüllt. Außerdem werden viele Elemente im Werkzeug mit dem Inhalt der Geodatabase Initial Workspace gefüllt. Standardmäßig wird die Ausgabe-Geodatenbank im Basisverzeichnis des Projekts erstellt.

    Da es die erste Migration der Quelldaten in das Versorgungsnetz ist, empfiehlt es sich, die automatische Nachbearbeitung des Versorgungsnetzes zu deaktivieren. Durch die Deaktivierung dieser Option können Sie eine Qualitätssicherung für die Datenmigration durchführen, solange die Topologie noch deaktiviert ist. Wenn die Nachbearbeitung nicht deaktiviert ist, schlägt die Bereitstellung fehl, falls zu viele Fehler erkannt werden.

  4. Deaktivieren Sie unter Asset Package Options das Kontrollkästchen neben Post Process.

    Parameter "Post Process" deaktiviert

  5. Klicken Sie auf Ausführen.
    Hinweis:

    Die Ausführung dieses Werkzeugs kann einige Minuten dauern. Wenn Sie dieses Werkzeug mit Ihren eigenen Daten ausführen, kann dies abhängig von der Größe der Eingabe-Geodatabase länger dauern.

Qualitätssicherung durchführen

Sie haben jetzt ein lokales Versorgungsnetz bereitgestellt und führen im nächsten Schritt eine Qualitätssicherung durch, um Topologiefehler in den Daten zu identifizieren. Glücklicherweise validiert das Versorgungsnetz alle Features im Netzwerk, wenn es erstmals aktiviert wird. Wenn die Topologie aktiviert wurde, wird die Netzwerktopologie verfolgt und validiert, sobald Features mit Dirty Areas bearbeitet werden.

Nachdem die Topologiefehler identifiziert wurden, geben Sie einen Bericht aus, um die Fehler zu überprüfen und zu klassifizieren. Mit diesem Bericht lassen sich die Probleme angehen, die eine manuelle Quelldatenbereinigung und Konfigurationsänderungen erfordern.

  1. Klicken Sie im Bereich Geoverarbeitung auf die Schaltfläche Zurück.
  2. Blenden Sie unter System die Toolbox Utility Network Tools ein. Blenden Sie das Toolset Administration ein. Öffnen Sie das Werkzeug Netzwerk-Topologie aktivieren.

    Werkzeug "Netzwerk-Topologie aktivieren"

  3. Klicken Sie für Eingabe-Versorgungsnetz auf Durchsuchen. Navigieren Sie im Fenster Eingabe-Versorgungsnetz zum Ordner Water_Data_Loading. Öffnen Sie Initial Workspace_UtilityNetwork.geodatabase. Öffnen Sie das Feature-Dataset main.UtilityNetwork. Wählen Sie main.Network aus, und klicken Sie auf OK.
    Hinweis:

    Wenn Initial Workspace_UtilityNetwork.geodatabase nicht im Ordner Water_Data_Loading angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Fenster Eingabe-Versorgungsnetz, und wählen Sie Aktualisieren aus.

    Parameter "Eingabe-Versorgungsnetz"

    Als Nächstes ändern Sie die Einstellungen für die Anzahl an Fehlern, die von diesem Werkzeug erkannt werden.

  4. Blenden Sie den Bereich Erweiterte Optionen ein.
  5. Löschen Sie den Standardwert für Maximale Anzahl der Fehler. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Nur Fehler generieren.

    Parameter der erweiterten Option

    Wenn Sie das Feld Maximale Anzahl der Fehler leer lassen, wird der Grenzwert für die Anzahl an Fehlern, die vom Werkzeug identifiziert werden, bevor es fehlschlägt, entfernt.

    Die Auswahl von Nur Fehler generieren stellt sicher, dass die Fehler aus der Validierung der Netzwerk-Topologie beibehalten werden, ohne die Netzwerk-Topologie für die Analyse zu aktivieren.

  6. Klicken Sie auf Ausführen.
    Hinweis:

    Dieser Vorgang dauert für die Daten des Lernprogramms nur wenige Sekunden. Bei größeren Datasets kann die Ausführung mehrere Minuten oder Stunden dauern.

    Als Nächstes überprüfen Sie die Ergebnisse und erstellen einen Qualitätssicherungsbericht.

  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Zurück.
  8. Blenden Sie unter Projekt die Toolbox Utility Data Management Support ein. Blenden Sie das Toolset Utility Network ein. Öffnen Sie das Werkzeug Summarize Utility Network Errors.

    Werkzeug "Summarize Utility Network Errors"

  9. Navigieren Sie für Input Network zum Ordner Water_Data_Loading. Öffnen Sie Initial Workspace_UtilityNetwork.geodatabase und dann das Feature-Dataset main.UtilityNetwork. Wählen Sie main.Network aus, und klicken Sie auf OK.

    Parameter des Werkzeugs "Summarize Utility Network Errors"

    Mit diesem Werkzeug lassen sich viele verschiedene Fehlertypen identifizieren. Da Sie im Moment nur Interesse an Topologiefehlern haben, behalten Sie für Error Options die Standardauswahl Extract Dirty Areas and Associations in Error bei.

    Standardmäßig wird die Fehlerübersicht im Projektordner gespeichert.

  10. Klicken Sie auf Ausführen.

    Eine Geodatabase mit dem Namen Summary.geodatabase wird erstellt. Als Nächstes untersuchen Sie einige der darin enthaltenen Tabellen.

  11. Blenden Sie im Bereich Katalog im Ordner Water_Data_Loading den Eintrag Summary.geodatabase ein. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf main.View_Error_Summary, und wählen Sie Tabelle öffnen aus.

    Option "Tabelle öffnen" für die Tabelle "main.View_Error_Summary"

    Hinweis:

    Wenn Summary.geodatabase nicht sichtbar ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Water_Data_Loading, und klicken Sie dann auf Aktualisieren.

    Tabelle "main.View_Error_Summary"

    Die Tabelle main.View_Error_Summary wird geöffnet. Diese Tabelle enthält eine Zusammenfassung aller Topologiefehler im Versorgungsnetz. Das Beispiel-Dataset enthält vier verschiedene Fehlertypen.

  12. Klicken Sie im Bereich Katalog in Summary.geodatabase mit der rechten Maustaste auf die Tabelle main.View_Errors_By_Type.

    Tabelle "main.View_Errors_By_Type"

    Diese Tabelle enthält eine detailliertere Aufschlüsselung der verschiedenen Fehlertypen in den migrierten Daten. Sie wird oft verwendet, um einen detaillierten Plan zur Bereinigung der Quelldaten zu erstellen.

  13. Schließen Sie die Tabellen main.View_Errors_By_Type und main.View_Error_Summary.
  14. Blenden Sie im Bereich Katalog in Summary.geodatabase den Eintrag main.Data ein.
  15. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf main.Errors, zeigen Sie auf Hinzufügen zu neuer, und wählen Sie Karte aus.

    Schaltfläche "Karte" zum Hinzufügen der main.Errors-Feature-Class zu einer Karte

    Ein Layer aus Polygonen, die Netzwerkfehler darstellen, wird zur Überprüfung zu einer Karte hinzugefügt.

  16. Zoomen Sie auf eines der Polygone in der Karte. Klicken Sie auf das Polygon, um den Fehler zu überprüfen.

    Pop-up für ein Polygon, das einen topologischen Fehler darstellt

    Durch das Hinzufügen dieser main.Errors-Feature-Class mit Fehlern zu einer Karte der Quelldaten werden die Bereiche identifiziert, die bereinigt werden müssen, wenn Sie das Versorgungsnetz für eine Produktionsumgebung vorbereiten. Es ist oft hilfreich, diese Feature-Class Editoren zur Verfügung zu stellen, um zu zeigen, wo eine Bereinigung der Quelldaten erforderlich ist.

  17. Klicken Sie auf der Symbolleiste für den Schnellzugriff auf Projekt speichern.

    Schaltfläche "Speichern"

In diesem Modul haben Sie eine eigene Datenmigration durchgeführt, um ein Versorgungsnetz zu erstellen. Danach haben Sie die Netzwerktopologie aktiviert, um Fehler in den Quelldaten zu ermitteln, und einen davon untersucht.

Sie haben erfolgreich einen Prototyp eines Versorgungsnetzes erstellt, indem Sie Daten aus der Quelldatenbank in eines der Basisdatenmodelle des Versorgungsnetzes migriert haben. Mit dem Werkzeug Einfache Datenzuordnung erstellen wurde eine einfache Datenzuordnungs-Arbeitsmappe erstellt und diese dann verwendet, um die Daten aus der Quelldatenbank der Zieldatenbank zuzuordnen. Danach haben Sie mit dem Werkzeug Migrations-Workspace erstellen eine Datenmigration erstellt und das Modell erweitert, indem Sie einen neuen Asset-Typ hinzugefügt und Felder aus der Quelldatenbank kopiert haben. Anschließend haben Sie die Datenmigration angepasst und dazu Feldzuordnungen geändert und Suchen hinzugefügt, um Daten zwischen den beiden Modellen zu übersetzen. Das Werkzeug Load Data to Workspace wurde dann verwendet, um die Daten in das Ziel-Asset-Paket zu migrieren.

Schließlich haben Sie ein lokales Versorgungsnetz zur Qualitätssicherung mit dem Werkzeug Asset Package in Geodatabase bereitgestellt. Sie haben dann einen Bericht mit allen topologischen Fehlern in der Datenbank mit dem Werkzeug Summarize Utility Network Errors erstellt. Mit diesem Bericht können Sie einen Plan für die Datenbereinigung erstellen. Es ist wichtig, bei der Vorbereitung der Migration in das Versorgungsnetz zu wissen, wie sich Topologiefehler in den Daten identifizieren lassen.

Weitere Informationen zum Versorgungsnetz finden Sie in dieser Lernprogramm-Reihe und in der Lernprogrammgalerie.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Datenmodellen der Branche finden Sie in der Einführung in die Grundlagen von Utility Network. Jede grundlegende Einführung umfasst ein Asset-Paket, das Sie bei der Migration und Bereitstellung eines Versorgungsnetzes unterstützt. Danach erhalten Sie weitere Informationen zu den verwendeten Werkzeugen unter Überblick über die Toolbox "Utility Network Package".

Informationen zu weiteren Werkzeugen, die Sie bei der Datenmigration und Datenbereinigung unterstützen, finden Sie unter Utility Data Management Support Tools.

Außerdem erhalten Sie weitere Informationen zu den Werkzeugen zum Laden von Daten im Überblick über die Toolbox "Data Loading".